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Europameisterschaften im Wasserspringen : Die Rostocker waren tolle Gastgeber

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Die 34. Europameisterschaften im Wasserspringen sind Geschichte – erfolgreiche Geschichte. Was 1926 in Budapest begann, fand in der Rostocker Schwimmhalle Neptun seinen bisherigen Höhepunkt.

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erstellt am 23.Jun.2013 | 09:25 Uhr

Die 34. Europameisterschaften im Wasserspringen sind Geschichte – erfolgreiche Geschichte. Was 1926 in Budapest begann, fand in der Rostocker Schwimmhalle Neptun seinen bisherigen Höhepunkt. Mit Sprung Nummer 1349 der elf Entscheidungen setzte gestern um 17.30 Uhr in der Königsdisziplin Turmspringen der Herren Alexander Bondar (Ukraine) den Schlusspunkt unter die sechstägigen Wettkämpfe mit Teilnehmern aus 19 Nationen. 2015 wird die Hansestadt erneut Europas Salto-Elite begrüßen dürfen.

Ehemalige Spitzenspringer frischen alte Kamellen auf

„Die Rostocker waren tolle Gastgeber. Ich habe einen Oberbürgermeister Roland Methling getroffen, der seine Stadt liebt und ein großes Herz für den Sport besitzt“, sagte Paolo Barelli, Präsident des Europäischen Schwimm-Verbandes LEN. Der Italiener zeigte sich beeindruckt von der rekonstruierten „Alten Dame“ Neptun-Halle (Eröffnung 1955) und der Organisation der Titelkämpfe durch die Verantwortlichen des traditionellen Internationalen Springertages. Dessen Chefs Rainer Milles und Andreas Kriehn überreichten dem Chairman der LEN einen kompletten Medaillensatz.
Bei einem OB-Empfang an Bord des MS „Rostocker 7“ drehten sich die Gespräche auch schon um die EM 2015 ebenfalls in der Neptun-Halle. Freiwasser-Sprunganlage und ein Becken mit zehn Bahnen waren Themen. Gut für die Pläne der Hansestädter: MV-Innen- und -Sportminister Lorenz Caffier hat Bereitschaft zur Unterstützung des Vorhabens signalisiert. Leistungssport-Direktor Lutz Buschkow vom Deutschen-Schwimm-Verband (DSV), der an Caffier und Methling offizielle DSV-Mannschafts-Shirts übergab: „Das wäre unser Traum.“


Das Kräftemessen der europäischen Elite war auch willkommener Anlass für ein Treffen vieler ehemaliger Spitzenspringer. Falk Hoffmann (60), Turm-Olympiasieger 1980 und heute Coach im WSC Rostock, hatte es organisiert. Thomas Knuths (ehemals SC Empor) war aus Friedrichshafen angereist: „Da wurden alte Kamellen wieder aufgefrischt, viel gelacht, aber auch über die
aktuelle Situation gesprochen.“ Der Dresdner Frank Taubert ergänzte: „Leider konnte Dieter Waskow erst einen Tag später hinzukommen. Der hätte aus alter Zeit noch einiges gutzumachen gehabt – flaschenweise. Der Grund bleibt aber unter uns.“


Das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Hansestadt mit ihrem vom DSV mit der Ausrichtung der EM beauftragten Verein „Internationaler Springertag Rostock“ (ISR) waren sehr gute Gastgeber. Lob gab es von allen Seiten. Georgia Fyrigou Consolo (Griechenland), Vorsitzende des Technischen Komitees der LEN, sprach für alle Gäste: „Wir waren gern hier an der Ostsee und freuen uns schon auf 2015.“ Worte, die ISR-Präsident Rainer Milles gern hört: „Unser Anspruch war hoch. Umsetzen konnten wir ihn mit einer tollen Mannschaft Freiwilliger, der Unterstützung von Stadt und Land. Bedanken möchte ich mich zudem noch einmal bei den Sponsoren sowie – das kann ich nicht oft genug tun – bei den Bauleuten für ihr Engagement.“

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