Schlüsselübergabe : Die Polizei ist angekommen

Den Schlüssel zur Polizei übergibt Lorenz Caffier Thomas Laum (r.), sowie Michael Ebert und Peter Mainka (KPI).  Fotos: nicp
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Den Schlüssel zur Polizei übergibt Lorenz Caffier Thomas Laum (r.), sowie Michael Ebert und Peter Mainka (KPI). Fotos: nicp

Das Zentrum in der Ulmenstraße ist offiziell eingeweiht. Das neue Domizil wird stärker frequentiert und bietet bessere Arbeitsbedingungen

svz.de von
17. September 2015, 06:00 Uhr

Nach etlichen Zwischenetappen ist es nun amtlich: Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat gestern in Rostock der Landespolizei ein komplett umgebautes und saniertes Polizeizentrum übergeben – nach vierjähriger Planungs- und Bauzeit.

„402 Mitarbeiter werden hier ihren Dienst für die Gemeinschaft und die Bürger leisten“, sagte Polizeipräsident Thomas Laum. Insgesamt sind fünf Dienststellen in die Ulmenstraße 54 eingezogen: die Polizeiinspektion Rostock, das Hauptrevier Rostock-Reutershagen, das Kriminalkommissariat, die Kriminalpolizeiinspektion (KPI) sowie der Polizeiärztliche Dienst. Die Mitarbeiter müssten immer mehr Verantwortung übernehmen, wie aktuell in der Begleitung der Flüchtlinge, sagte Caffier. „Dann muss auch das Land dafür Sorge tragen, dass alle notwendigen Voraussetzungen dafür erfüllt sind“, so der Minister weiter. Mit dem Zentrum seien optimale Arbeitsbedingungen geschaffen und mit der modernen Polizei ein Sicherheitsgewinn für die Bürger.

Die Beamten können aus einem Raum Hubschrauberaktivitäten, Überwachungskameras wie am Doberaner Platz und Funk im Überblick behalten, erklärt Michael Ebert, Leiter der Polizeiinspektion. Er ist vom neuen Gebäude überzeugt: „Wir sind hier eine zentrale Anlaufstelle.“ Dorthin kämen auch mehr Menschen, als in die Interimsunterbringung in der Blücherstraße. Kein Wunder: Die Polizei hat in der Ulmenstraße Geschichte, war dort seit Jahrzehnten mit dem Hauptrevier vertreten. Der Altbau von 1920 im Zentrum des Areals wurde komplett saniert. Viergeschossig wurden daneben zwei Häuser neu gebaut. Zudem sind Gefangenensammelstelle und Zentralgewahrsam auf dem Gelände. Der Betrieb für Bau und Liegenschaften war für die Bauarbeiten verantwortlich, die überwiegend regionale Unternehmen übernahmen. Die Polizei selbst hat neue Möbel angeschafft und sonst in der Kriminaltechnik stark aufgerüstet. Die alten Labore in der Blücherstraße waren aus den 90er-Jahren.

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