societät : Die Ostsee im Blick

Eine kreative Brücke schlagen Anke Wessling, Göran Andersson, Christa Schröder, Angelika Krambeer, Flemming Kastaniegaard, Annegret Goebeler, Gabriele Fröhlich, Marita Godoy, Jochen Pfeifer von der Societät, Ulf Öhlund, Gurli Hjorth, Bärbel Illner, Staffan Larsson, Klaus Illner und Burkhard Richter über die Ostsee.
Eine kreative Brücke schlagen Anke Wessling, Göran Andersson, Christa Schröder, Angelika Krambeer, Flemming Kastaniegaard, Annegret Goebeler, Gabriele Fröhlich, Marita Godoy, Jochen Pfeifer von der Societät, Ulf Öhlund, Gurli Hjorth, Bärbel Illner, Staffan Larsson, Klaus Illner und Burkhard Richter über die Ostsee.

19 Künstler aus Deutschland, Dänemark und Schweden stellen ihre Arbeiten in der Societät aus

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04. Juli 2015, 09:00 Uhr

Geschäftiges Treiben herrscht in der Societät maritim. Deutsche, schwedische, dänische und immer wieder auch englische Wortfetzen fliegen durch die Ausstellungsräume. Keine leichte Aufgabe, die Interessen von 19 Künstlern unter einen Hut zu bekommen. Doch die Stimmung ist gut, es wird viel gelacht. Während die Gemälde, Fotografien und Objekte nach und nach ihren Platz finden und die Ausstellung langsam Form annimmt, tauschen die Männer und Frauen aus drei Nationen Erinnerungen und Neuigkeiten aus.

Jedes Jahr treffen sich die Künstlergruppen – und das schon seit 15 Jahren. Unter ihnen sind Berufskünstler und Laien. Zusammen arbeiten sie jedes Mal an einem Thema, probieren neue Techniken aus, berichten von Erfahrungen mit dem ein oder anderen Werkzeug. Die Erlebnisse setzt schließlich jeder für sich weiter um, bis am Ende eine gemeinsame Ausstellung entsteht. „Freude und Fleiß beschreiben am besten die Stimmung bei unseren Treffen“, sagt der Schwede Ulf Öhlund.

Dieses Mal haben sich die 19 Kreativen mit dem Thema Ostsee beschäftigt. Was dabei entstanden ist, kann in der Ausstellung „Ostseeblicke“ begutachtet werden, die am Sonnabend um 15 Uhr eröffnet wird. Ab Sonntag ist sie dann bis zum 17. September in der August-Bebel-Straße 1 zu sehen. Im Anschluss geht die Schau auf Reisen, macht erst Station in der Kunsthalle Fredericia in Dänemark, danach im schwedischen Simrishamn.

Architektin Angelika Krambeer, die Malerei in der Ausstellung zeigt, ist begeistert von den Räumen im ehemaligen Schifffahrtsmuseum: „Es gibt wirklich keinen besseren Ort. Ich mag das Gebäude sehr, vor allem seine Weite.“ Dafür habe sie als gebürtige Mecklenburgerin eine Schwäche.

Die Ausstellung „Ostseeblicke“ besticht vor allem durch ihre Vielfalt. „Es ist interessant, was für unterschiedliche Dinge dabei herauskommen, wenn 19 Menschen gleichzeitig an einem Thema arbeiten“, sagt Krambeer. Während sie mit Acrylfarben, Sand und Salz gearbeitet hat, fertigte die Dänin Gurli Hjorth aus Porzellan abstrahierte Nudibrachia, eine Art Wasser-Nacktschnecke, an. „So ein Tier habe ich einmal in einem Magazin für Taucher entdeckt und mich dann damit beschäftigt. Sie sind unglaublich vielfältig und bunt. Es macht mich glücklich, sie anzusehen“, sagt Hjorth. Ein Gefühl, wie es sicher auch auf die Besucher der Ausstellung „Ostseeblicke“ überspringen wird.

Beteiligte Künstler: Ulf Öhlund, Staffan Larsson, Göran Andersson, Marita Godoy, Lars G. Persson, Gurli Hjorth, Flemming Kastaniegaard, Linda Kyed-Hansen, Preben Andersen, Dorthe Christensen, Gabriele Fröhlich, Annegret Goebeler, Bärbel Illner, Klaus Illner, Angelika Krambeer, Heinz Postulka, Christa Schröder, Burkhard Richter, Anke Wessling

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