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FC Hansa Rostock : „Die Niederlage wirft uns nicht um“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rückschlag für Hansa im Kampf um den Klassenerhalt? Verteidiger Matthias Henn beruhigt – und ist weiter vom Ziel überzeugt

von
erstellt am 26.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Nachdem der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock zuletzt vor allem mit seiner souveränen Defensive überzeugte und den Kontrahenten kaum Chancen ließ, überraschte die Abwehr am Sonnabend bei den Würzburger Kickers (1:2) im negativen Sinn.

„Wir haben die beiden Tore einfach zu leicht bekommen. Das ist das, was mich ärgert. In den vergangenen Wochen waren wir defensiv sehr, sehr stabil, haben gut verteidigt, und das ist uns diesmal nicht gut gelungen – auf allen Positionen“, zieht Hansa-Chefcoach Christian Brand sein Fazit aus dieser Begegnung.

„Wir haben kein gutes Auswärtsspiel gemacht – das wissen wir“, gestand Abwehr-Routinier Matthias Henn. „Ein Rückschlag ist das aber nicht. Wir spielen im Großen und Ganzen eine gute Rückrunde. Die Niederlage wirft uns auf gar keinen Fall um“, bekräftigt der 30-Jährige. „Trotz der Pleite mache ich mir wenig Sorgen um den Klassenerhalt. Jetzt gegen Rot-Weiß Erfurt packen wir das.“

Die sonst so sichere Abwehrreihe vor Torhüter Marcel Schuhen wirkte in Würzburg unkonzentriert und überfordert. „Ich glaube, das hat nicht nur was mit der Defensive zu tun. Die Anspielstationen im Mittelfeld und auch vorne waren ganz schwierig für uns, und Würzburg hat ein unglaubliches Pressing gespielt. Wir wollten unser Spiel eigentlich über die Außen fokussieren und schnell das Zentrum überbrücken, weil die Kickers da viele Ballgewinne
erzielen“, schätzte Keeper Schuhen ein.

Insbesondere nach dem 0:1 aus Hansa-Sicht hatte der Schlussmann viel zu tun, fast im Minutentakt tauchte ein Würzburger vor seinem Kasten auf. „Wir haben sehr, sehr viele kleine Fehler, Abspielfehler gemacht. Ich glaube, dadurch haben wir den Kontrahenten immer wieder eingeladen zu Kontersituationen“, sagte der 23-Jährige, nahm seine Vorderleute aber auch in Schutz: „Man muss auch mal den Ball flach halten, denn die Jungs haben in den vergangenen Wochen Riesenspiele gemacht und alles verteidigt. Man muss einfach gestehen, dass Würzburg die bessere Mannschaft war.“

Gegen Rot-Weiß Erfurt (Sonnabend 14 Uhr Ostseestadion) soll es aber anders sein. „Wir haben zu Hause einen Matchball. Wir müssen unser Heimspiel gewinnen, und dann sind wir durch. Dazu müssen wir wieder unsere Stärken an den Mann bringen – und das bedeutet immer 100 oder sogar 110 Prozent geben“, sagte Schuhen und appelliert an die Fans: „Wir brauchen noch mal eine gute und große Unterstützung, weil wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen, um dann die Saison zu beenden – sozusagen. Denn eine Zitterpartie wie im vergangenen Jahr brauchen wir nicht.“

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