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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. November 2017 | 03:20 Uhr

Abschied : Die letzte Sail des Admirals

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Axel Schimpf will vor der Abgabe seines Kommandos noch einmal zeigen, was die Marine kann.

von
erstellt am 07.Aug.2014 | 06:00 Uhr

„Nach 43 Jahren Marine bin ich vor dem nahenden Abschied wehmütig im Herzen“, sagt Marineinspekteur Axel Schimpf. Am 28. Oktober gibt der 61-jährige Vizeadmiral das Kommando an Andreas Krause ab. Nachdem er bei der Marine 13 Minister erlebt habe, freue er sich nun auch auf das neue Leben.

Aber vorher genießt er noch einmal die Sail – und will dort mit seinen Soldaten zeigen, wie vielseitig die Marine ist. „Wir sind seit Beginn der Sail Partner“, sagt Schimpf. Er stammt aus Speyer und hatte den Inspekteurposten im Mai 2010 übernommen. Die Marine sieht er vor einem Umbruch: „Im 21. Jahrhundert wird die maritime Sicherheit wichtiger werden, schließlich sind 72 Prozent der Weltkarte blau“, sagt Schimpf. Er bevorzuge maritime Optionen anstelle von Truppen an Land. Auch die Personalstruktur werde bis 2018 neu entwickelt, 1400 Nachwuchskräfte fehlen. Und: „Die Zusammenarbeit mit der Nato könnte noch intensiver werden.“

Auf der Hanse Sail präsentiert sich die Marine auch dieses Jahr mit einem bunten Programm. „Die Sail ist eine Chance für die Marine, ihr Gesicht zu zeigen“, sagte Oberstleutnant André Wüstner beim gestrigen 14. Rostocker Maritimen Sicherheitskolloquium. Wichtig sei es ihm, zu verdeutlichen, dass Marine und Bundeswehr kein Staat im Staat, sondern Teil Deutschlands seien.

 

Die Marine auf der Sail:

Von heute bis Sonntag lädt die Marine zum Tag des offenen Stützpunktes im Stützpunkt Hohe Düne und zu Open Ship-Veranstaltungen im Stadthafen sowie am Passagierkai in Warnemünde ein. Am Marinestützpunkt wird ein Hubschrauber zusammen mit Tauchern und Fallschirmspringern Übungen zur Seenotrettung vorführen, und die Flugabwehrraketengruppe der Luftwaffe präsentiert sich.

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