zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 13:27 Uhr

Kultur : Die Leichtigkeit der Tanja Zimmermann

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mit „I turn and the tree turns with me“ eröffnet in der Kunsthalle eine Ausstellung voller Poesie.

svz.de von
erstellt am 10.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Die Künstlerin Tanja Zimmermann sieht sich selbst gern als begabte Träumerin. Forschend und entdeckend wie ein Kind gehe sie ihre Arbeiten an. Von ihrer künstlerischen Vielfalt können sich Besucher der Kunsthalle überzeugen. Heute Abend um 18 Uhr wird dort die Ausstellung „I turn and the tree turns with me“ eröffnet. Im Grafikkabinett im Erdgeschoss des Ausstellungshauses sind 40 ausgewählte Werke sowie eine extra für die Ausstellung erstellte Arbeit zu sehen.

„Was wir machen wollten, ist eine Ausstellung, die sehr poetisch ist“, erklärt Kurator Dr. Ulrich Ptak. Mit der Zusammenstellung der vielfältigen, farbenfrohen Werke aus verschiedenen Schaffensphasen Tanja Zimmermanns sei zudem eine sehr weibliche Sicht auf Malerei gelungen, meint Ptak. Ihn fasziniere die Leichtigkeit, Unbekümmertheit und eine gewisse Naivität in Zimmermanns Arbeiten. Die vorherrschende Melancholie in der heutigen Kunstmentalität sei darin überhaupt nicht zu finden. Zu sehen sind auch zwei Collagen zu Texten von Mark Strand, dessen Literatur Tanja Zimmermann vielfach inspirierte. Einige Textpassagen aus Gedichten Strands sind direkt in die Ausstellung eingeflossen und unterbrechen die Bilderreihen. „Das sind die Ausschnitte, die mich berührt haben“, verrät die Künstlerin, die jahrelang mit dem Poeten Kontakt hielt. So stammt die titelgebende Zeile „I turn and the tree turns with me“ aus seinem Gedicht „The man in the tree“.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen