Hanse Sail : Die Helfer im Hintergrund

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Vom DRK Bad Doberan: Steffan Sager (v. l.), Tom Langosch, Tobias Gruhn, Max Mundt, Rebecca May, Frank Jordan, Katja Hennig, Endre Ehrenberg, Ines Genth, Marvin Rohde und Anna-Maria Fojtu
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Vom DRK Bad Doberan: Steffan Sager (v. l.), Tom Langosch, Tobias Gruhn, Max Mundt, Rebecca May, Frank Jordan, Katja Hennig, Endre Ehrenberg, Ines Genth, Marvin Rohde und Anna-Maria Fojtu

Medizinische Erstversorgung liefert bei der Großveranstaltung unter anderem das DRK – für kleine Stürze und den großen Rausch.

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13. August 2018, 12:00 Uhr

Kreislaufkollaps, Stürze, Alkoholvergiftungen – auf der Sail gibt es nicht nur tolle Schiffe, Buden und Bühnenprogramm. Für die Schattenseiten standen medizinische Helfer wie Frank Jordan, Einsatzleiter des DRK Bad Doberan, und seine Kollegen parat. „Wir können hier eigentlich alles machen“, sagt Jordan. Unweit des Hafenamtes, hinter dem sonstigen Hauptparkplatz am Stadthafen, hatten sie ihr Lager aufgeschlagen – mit Verbandszelt, Container, Rettungswagen, Krankentransportwagen, Mannschaftstransport und einem Lkw. Gerade verlassen zwei Damen das Gelände – lächelnd, für sie kann die Sail weitergehen.

„Wir machen hier die Erstversorgung, für die besonders harten Fälle kommt der Rettungsdienst“, sagt Max Mundt. Mit Ines Genth besetzte er Freitag den Rettungswagen (RTW). „Wir bekommen den Auftrag von der Einsatzleitstelle und dann schicke ich den Rettungswagen da hin“, erklärt Jordan. Das bedeutet in dem Fall direkt auf das Sail-Gelände. Nicht immer leicht, weiß Ines Genth. „Um durchzukommen, mussten wir das Horn anmachen.“ Bei all der Feststimmung würden die Leute den RTW schon mal ignorieren. Dabei sind die Wege „eigentlich breit genug, dass auch Feuerwehren durchpassen“, sagt Mundt. Notwendig war das zum Glück nicht. Klassische Fälle bei der Sail – schon zur Eröffnung waren es rund 20 am Tag – waren für das DRK Bad Doberan Wespenstiche, Herzrhythmusstörungen oder Kopfverletzungen. Ein 70-Jähriger etwa stolperte über Kabel und landete auf dem Kopf. Sein Glück: Die Notfallsanitäter Christian Hartmann und Martin Reink patrouillierten gerade als einer der Einsatztrupps zu Fuß. „Das passierte in der Sekunde, in der wir auf ihn zugingen“, sagt Hartmann. Verstärkung kam vom RTW. Auch der Rentner konnte wieder feiern. Das DRK Bad Doberan arbeitete in zwei Schichten pro Tag – teils bis 2 Uhr nachts und teils mit mehr als 20 Kräften. Sie teilten sich die vier Tage-Betreuung des Geländes mit den Johannitern und dem ASB auf. Die Malteser betreuten ein Schiff, das DRK Rostock einen Teil der Bühnen.

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