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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. August 2017 | 17:54 Uhr

Wirtschaft : Die Erfolgsgeschichte geht weiter

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Stadt verlängert den Vertrag mit Rostock Business um drei Jahre

Ikea, EEW oder Liebherr-Zulieferer Rottach – sie alle wurden von den Wirtschaftsförderern von Rostock Business in die Hansestadt gelotst. Anderen Unternehmen wie Nordex, Cortronik oder den Baltic-Tauchern standen sie bei deren Expansion zur Seite. Jetzt hat die Stadt den Leistungsvertrag mit der Gesellschaft um drei Jahre verlängert.

„Rostock Business ist eine Erfolgsgeschichte für Rostock“, sagt Dr. Helmut Schmidt (CDU), Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Seit Gründung der Gesellschaft 2003 sind mit ihrer Hilfe fast 60 Firmen in der Hansestadt angesiedelt worden. Etwa noch einmal so viele Unternehmenserweiterungen wurden betreut. Insgesamt entstanden rund 9000 neue Arbeitsplätze.

Und Geschäftsführer Christian Weiß hat noch mehr vor. Um Firmen von einer Niederlassung in Rostock zu überzeugen, kann er auf wichtige Standortfaktoren wie die Uni, die Kaikante oder die hohe Lebensqualität an der Küste verweisen. „Als Familienstandort ist Rostock perfekt“, sagt Weiß. Das helfe, neben den Unternehmen selbst auch die begehrten Arbeitskräfte von einem Umzug in die Hansestadt zu überzeugen. „Das wird in den nächsten Jahren ein wichtiges Thema sein“, so der Geschäftsführer.

Deutlich an Bedeutung zulegen werde auch das Flächenmanagement. Dafür soll ab 2015 eine eigene Stelle geschaffen werden. „Ob 5, 10 oder 20 Hektar – wir verfügen in der Stadt nicht mehr über die Flächen-Vielfalt von vor zehn Jahren“, sagt Weiß. Daher werde die Zusammenarbeit mit den umliegenden Landkreis-Gemeinden immer wichtiger, betont auch Schmidt: „Wenn wir uns Regiopole nennen wollen, kann das Denken nicht an der Stadtgrenze aufhören.“ Auch die Zusammenarbeit mit den Forschern der Uni soll weiter verstärkt werden. „Es geht darum, wie der wissenschaftliche Wert stärker in die Wirtschaft eingebracht werden kann und andersrum“, sagt Weiß. Langfristig würde er auch gerne die Forschungs- und Ingenieurabteilung eines großen Unternehmens in der Stadt verankern. Aktuell würden darüber allerdings keine Verhandlungen geführt.

Bereits erfolgreich waren hingegen die Rostocker dabei, den Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt in die Stadt zu holen. Er wird 2015 mit mehr als 500 Branchenvertretern stattfinden. Entscheidend dafür war die Netzwerkarbeit der Gesellschaft. „Die ist immer wichtiger geworden in den vergangenen Jahren“, so Schmidt. Das gelte gerade auch für die Beziehungen in die Metropolen Berlin und Hamburg, aber auch für die Auftritte auf Messen wie der Expo Real in München, der Cebit in Hannover oder der Husum Wind-Energy. „Wir sind in der Politik alle überzeugt, dass Rostock Business das investierte Geld mehr als wert ist“, sagt Schmidt.

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