Wellness : Die eisige Seite des Spa

Exakt 11,8 Grad Celsius Wassertemperatur versprechen den Rostocker Seehunden ungewohnt warme Badefreuden.
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Exakt 11,8 Grad Celsius Wassertemperatur versprechen den Rostocker Seehunden ungewohnt warme Badefreuden.

Kongress für Manager und Unternehmer in Warnemünde lernt die Rostocker Seehunde kennen

Die Rostocker Seehunde sind am Sonnabend zum internationalen Gesprächsthema der Wellness-Branche geworden. Das Spa-Camp tagte in Warnemünde. Es ist ein Kongress für Manager und Unternehmer aus Industrie, Kosmetik und Marketing, die sich vorwiegend mit Fitness- und Wellness-Trends auseinandersetzen. Einmal jährlich werden diese Treffen an unterschiedlichen Orten initiiert. Workshops zu verschiedenen Themen sollen innovative Möglichkeiten aufzeigen und Umsätze sichern.

Zur fünften Veranstaltung rückte Warnemünde in den Blickpunkt der vermarkteten Entspannung. Das Hotel Neptun wurde für den Gedankenaustausch zahlreicher Ideen auserkoren, nachdem der Landestourismusverband MV die Region beim letzten Kongress in Kitzbühel vorgestellt hatte. Doch ein passendes Thema fehlte noch. Stefan Hummel, Chefarzt der Median-Klinik in Heiligendamm, brachte wortwörtlich Eiseskälte in die sonst wohligen Temperaturen des Spa-Bereichs. Als Mitglied der Rostocker Seehunde, referierte er in seinem Workshop über „Winterliches Seebaden – die Königsdisziplin des Spa“. Die passende Demonstration zum Vortrag lieferten Hummels Vereinskollegen.

Wie immer bunt kostümiert, warteten die abgehärteten Eisbader am Strand auf die 230 Spa-Camper, die sich vorwiegend in wohltemperierten Wellness-Bädern aufhalten. Die Einladung zum gemeinsamen Abtauchen bei einer Wassertemperatur von 11,8 Grad Celsius wurde von den unterschiedlichen Chefetagen nicht ganz ernst genommen. Der ein oder andere steckte vorsichtig den Finger in die Wogen und zwei Damen aus Österreich schafften es immerhin, die Ostsee in Wadenhöhe zu erobern.

Währenddessen amüsierten sich die Seehunde in gewohnter Weise – planschend und singend bei den moderaten Temperaturen eines milden Novembertages. Seit Freitag konnten die Teilnehmer des Spa-Camps in 18 Workshops neue Erkenntnisse gewinnen. „Wir sammeln die Ideen zu Themen und losen sie aus“, so Bernd Fischer. Der Bentwischer vertritt beim Spa-Camp den Landestourismusverband MV. Er hatte den Seehunden die Einladung zum Abtauchen zukommen lassen. Ob das winterliche Seebaden bei den Wellness-Profis einschlägt, bleibt abzuwarten.

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