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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Dezember 2017 | 20:41 Uhr

Warnemünde : Die Bahn gibt 21 Millionen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Das Unternehmen investiert in den nächsten Jahren 28 Milliarden in Infrastruktur

Der Warnemünder Bahnhof wird soll moderner werden. Dafür investiert die Deutsche Bahn insgesamt 21 Millionen Euro in das Ostseebad. Nach Informationen aus Bahnkreisen sollen die Gelder von Bund und Bahn insbesondere dem Sonderzugverkehr der Kreuzfahrtschiffe zugute kommen.

„In den nächsten fünf Jahren fließen bundesweit rund 28 Milliarden Euro in die Bahninfrastruktur“, sagt DB-Sprecher Gisbert Gahler. Mit Abschluss der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV II) zwischen Bund und Bahn stehen nun acht Milliarden Euro mehr als bei der ersten LuFV zur Verfügung. Diese zusätzlichen Milliarden kommen rund zur Hälfte von der Bahn.

Für die Strecke Berlin-Rostock sind sogar 108 Millionen Euro vorgesehen. „Neben dem Hauptziel der Reisezeitverkürzung zwischen Berlin und Rostock auf unter zwei Stunden, ist auch die Erhöhung der Achslast auf 25 Tonnen für den Güterverkehr wichtig“, so Gahler. Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Programm 2007 bis 2013 hätten dieses Vorhaben maßgeblich unterstützt. Bei dem Ausbau der Strecke nach Berlin stehen zudem das elektronische Stellwerk im Rostocker Hauptbahnhof, der Bahnhof Rostock-Bramow sowie Erneuerungen der Gleise im Fokus.

Von Beginn an sei konzeptioniert worden, zunächst die durchgehenden Streckenabschnitte umzubauen, die maßgeblich zu einer Fahrzeitreduzierung beitrügen. „Im Anschluss daran folgen die Bahnhöfe“, sagt Gahler. 168 von 198 Kilometern seien bereits fertiggestellt und stünden dem Bahnbetrieb zur Verfügung. „Umgesetzt wurden bisher etwa 660 von insgesamt 850 Millionen Euro“, so der Bahn-Sprecher.

Das Gesamtkonzept der Streckenertüchtigung Berlin-Rostock sei seinerzeit mit den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg abgestimmt worden. Im Blickpunkt standen von Anbeginn die Abschnitte Nassenheide-Löwenberg, Fürstenberg-Neustrelitz, Kratzeburg-Waren und Waren-Lalendorf. Diese seien bereits in den Jahren 2012 und 2013 umgebaut worden.

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