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Die Anfänge der Welt aus verschiedenen Perspektiven

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erstellt am 04.Nov.2013 | 09:43 Uhr

Reutershagen | Wie alles begonnen hat und der Anfang der Welt ausgesehen haben könnte, zeigen seit Sonnabend die Kunstwerke der Ausstellung "In Principio" in der Kunsthalle Rostock. Das lateinische Wort "principium" bezieht sich sowohl auf den Uranfang der Schöpfung als auch auf die Ordnung und das Prinzip des Seins. Entwickelt wurde das Thema von Eckardt Reinmuth vom Institut für Text und Kultur der Theologischen Fakultät der Universität Rostock zusammen mit Markus Johannes Langer von der St.-Johannis-Kantorei Rostock.

Die zehn Künstler Joseph Beuys, Louise Bourgeois, Marco Brambilla, Anselm Kiefer, Christina Lucas, Gerhard Mantz, Yves Netzhammer, Axel Siebmann, Cy Twombly und Andy Warhol stellen in verschiedenen Werken das Thema "Mediation über den Anfang" dar. Unter den ausgestellten Werken sind außerdem hochrangige Leihgaben sowie mehr als 100 grafische Blätter von Marc Chagall. Die Lithografien beschäftigen sich ausschließlich mit der Bibel. Denn die Bibel beginnt mit den Worten "In Principio - Am Anfang".

Jeder der zehn Künstler hat einen eigenen kleinen Raum für seine Werke. Dieser dient der Erzeugung einer Zwiesprache zwischen Kunst und Betrachter.

Unter den zahlreichen Besuchern der Eröffnung waren auch Eltern mit ihren Kindern. So wie Matthias Braun. Der Familienvater hat seinen Töchtern einige der Werke erklärt. "Das Thema der Ausstellung finde ich super umgesetzt", betont er.

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