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Video DLRG-Cup : Deutsche Retter verteidigen ihren Titel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim Wettstreit am Strand lässt sich die Nationalmannschaft nicht vom Wetter aus dem Tritt bringen

Die deutsche Nationalmannschaft hat beim 20. Internationalen Cup der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Wochenende in Warnemünde ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigt.

Und das trotz großen Kräfteverschleißes am Sonnabend. Dann nachdem die schlechte Wetterlage das Programm am Freitag ordentlich durcheinandergewirbelt hatte, wurden am Folgetag alle sieben Disziplinen im Wasser ausgetragen.

„Die Entscheidung am ersten Tag fiel den Verantwortlichen nicht leicht, war aus Sicherheitsgründen aber absolut richtig“, so Bundestrainerin Susanne Ehling. Ihre Auswahl setzte sich in der Endabrechnung vor den Sportlern der Niederlande und der Schweiz durch. Auch in der Mehrkampfwertung im Einzel spielten die deutschen Athleten eine dominante Rolle. Die Männer feierten sogar einen Dreifacherfolg: Daniel Roggenland aus Harsewinkel in Westfalen erzielte nach zweiten Plätzen in den Vorjahren den lang ersehnten Triumph. Luca Hillen und Christian Watermann holten Silber und Bronze. Bei den Damen gelang Julia Haas ein Coup. Die erst 18-Jährige aus Magdeburg gewann bei ihrem ersten Auftritt in den deutschen Farben hauchdünn vor der Titelverteidigerin Katrine Leth-Espensen.

In der Königsdisziplin, dem Rettungstriathlon Oceanman/-woman, feierte Kitty Schiphorst Preuper einen Erfolg für die Niederlande. Julia Haas folgte Katrine Leth-Espensen auf das Podium. Die Männer der DLRG Nationalmannschaft freuten sich über alle drei Medaillen: Daniel Roggenland fuhr seinen insgesamt dritten Tagessieg vor Luca Hillen und   Christian Watermann ein.

„Die Bedingungen waren für alle Beteiligten nicht einfach – dennoch haben wir wirklich großartige Leistungen gesehen“, sagt DLRG-Vizepräsident Detlev Mohr. Am Cup nahmen rund 350 Sportler aus mehr als 50 Mannschaften teil.


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