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Der Kirchenplatz erhält eine zentrale Funktion im Seebad

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erstellt am 11.Sep.2013 | 09:31 Uhr

Warnemünde | Der Charakter des Kirchenplatzes wird sich künftig stark verändern. Die zentrale Funktion des Platzes soll gestärkt werden, das ist eines der wichtigsten Anliegen der Umbaumaßnahme. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, müssen vor dem Portal die Stellflächen weichen. „Auf der Westseite des Platzes wird Parken künftig nicht mehr stattfinden“, so Heiko Tiburtius, Chef des Tief- und Hafenbauamtes. „Die Achse des Kirchenportals bleibt künftig frei.“

Der Asphalt soll entfernt und mit Steinen gepflastert werden, die farblich und von der Art typisch fürs Ostseebad sind. Es werden auf den unterschiedlichen Flächen verschiedene Steinformen eingesetzt. Die Fläche bietet sich auch für besondere Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt oder auch Außenplätze für Gastronomie an. Mit den Parkflächen vor der Kirche müssen auch einige Bäume im Umfeld weichen. Künftig sollen dort kleinkronige Bäume angepflanzt werden. Auf der Rückseite der Kirche bleibt die Fläche für einige Kurzzeit-Parkplätze und den Wochenmarkt. Die Taxis haben ihren Platz dann vor dem Ärztehaus, für das der Ortsbeirat gerade einen Bauantrag befürwortet hat, wo das Haus aufgestockt und um einen Fahrstuhl komplettiert werden soll.

Auch die Eurawasser AG wird sanieren. „Gemeinsam mit dem Warnow-Wasser- und Abwasserverband investieren wir 872 000 Euro“, sagt Sprecherin Gabi Kniffka. Saniert werden ein 340 Meter langer Regenwasserkanal, ein 345 Meter langer Schmutzwasserkanal mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern und eine knapp 300 Meter lange Trinkwasserleitung. Die Sanierung sei notwendig, weil es altersbedingte Schäden an den Regen- und Schmutzwasser-Halterungen der Leitungen von 1910 gibt. Auch die Kapazität der Regenwasseranlage von 1904 muss erweitert werden. All dies ist für 2014 geplant.

In der Zeit plant das Tief- und Hafenbauamt auch die grundhafte Rekonstruktion des Kirchenplatzes. Der Zeitplan sieht vor, dass die Ämterabstimmungen im Herbst erfolgen und so die Ausschreibung im Winter öffentlich gemacht werden können. Läuft alles nach Plan – auch von der Witterung im Winter – könnte es bereits im Februar losgehen. „Wir würden im Frühjahr 2015 fertig sein“, sagt Tiburtius. Maren Gerloff vom Bauamt hat im Ortsbeirat über die Berechnungsgrundlage der Beiträge informiert.

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