Hanse Sail 2016 : Der große Aufbau kann beginnen

Ein kleiner Hindernis-Parcour wartet im „Outback“ auf die Sail-Gäste: Markus Stoll, Oliver Jehn und Marlon Faber (v. l.) bauen die Attraktion am Stadthafen auf.  Fotos: Dustin Lange / Karsten Seifert
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Ein kleiner Hindernis-Parcour wartet im „Outback“ auf die Sail-Gäste: Markus Stoll, Oliver Jehn und Marlon Faber (v. l.) bauen die Attraktion am Stadthafen auf. Fotos: Dustin Lange / Karsten Seifert

Maritimes Großereignis steht in den Startlöchern: Bis Donnerstag werden 600 Stände und 20 Fahrgeschäfte errichtet

svz.de von
09. August 2016, 12:00 Uhr

Lautes Gekreische, staunende Gesichter, Musik mit schnellem Beat – davon, dass ab Donnerstag in 50 Metern Höhe eines der neuesten Looping-Karussells 360-Grad-Drehungen vollzieht, ist am Stadthafen noch nichts zu spüren. Dabei ist der Aufbau von Fahrgeschäften und Ständen seit gestern im Gange.

Am ersten August wurde der Stadthafen offiziell den Veranstaltern der Hanse Sail übergeben. Gestern konnte das große Aufbauen beginnen. Auf der 3,5 Kilometer langen Landmeile im Rostocker Stadthafen werden 450 Stände aufgebaut. Hinzu kommen zehn Bühnen, etwa 20 Fahrgeschäfte und zirka 150 weitere Stände auf der Flaniermeile und am Passagierkai in Warnemünde. „Das ist eine Gemeinschaftsproduktion der Hanse Sail und des Großmarktes“, sagt Anke Dartsch, deren Telefon so kurz vor Beginn des Events kaum noch still steht. „Die Schausteller wollen wissen, ob alles funktioniert: allem voran die Wasser- und Stromversorgung“, erklärt sie. Der Strom, der während der viertägigen Sail verbraucht würde, könne eine ganz Kleinstadt beleuchten. Vor allem auf Themenmärkten wie dem Volvo-Container sei der Verbrauch enorm.

Weil das Sail-Sicherheitskonzept in diesem Jahr überarbeitet wurde, stehen Dartsch und ihr Team vor neuen Herausforderungen: Für die Aufbauplanung mussten insgesamt 40 Fluchtwege berücksichtigt werden. Zudem bleibt der Stadthafen erstmals autofrei. Das bedeutet auch, dass die Schausteller nicht mehr auf dem Gelände parken und dort in ihren Wohnmobilen schlafen können. „Wir haben dafür einen Parkplatz am IGA-Park gefunden und werden einen Shuttle einrichten, der die Schausteller mehrmals morgens und abends zum Veranstaltungsort bringt“, so Dartsch. Lediglich die Polizei und der Rettungsdienst hätten eine Park-Berechtigung auf dem Gelände. Darüber hinaus wird die L22/Am Strande abschnittsweise von 20 bis 1 Uhr und am Sonnabend von 17 bis 1 Uhr gesperrt.

Bis Mittwoch soll im Stadthafen alles aufgebaut sein. Um das zu schaffen, ist André Winter, Geschäftsführer der Firma T-Stage, mit einem etwa 20-köpfigen Team vor Ort. „Wir sind für den Aufbau der NDR-Bühne zuständig. Morgen Nachmittag ist Bauabnahme, da sollte die Bühne fertig sein.“

Auch Peter Domke, Geschäftsführer von Phönix Event ist schon fleißig am Aufbauen. Damit am Donnerstag im Brandenburg-Dorf die Grills angeschmissen werden können, muss jeder Handgriff sitzen. „Wir sind jetzt mittlerweile zum dritten Mal in Folge auf der Hanse Sail“, sagt Domke. Der Aufbau läuft routiniert, die Monteure wissen, was sie tun. „Ziel ist ja, auf unsere Heimat aufmerksam zu machen“, betont Domke. Da gehöre es auch dazu, sich Mühe zu geben.

>> Alles zur Hanse Sail 2016 in unserem Dossier

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