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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Oktober 2017 | 15:27 Uhr

Sport : „Der größte Gegner ist die Zeit“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Kindersprint motiviert Rostocker Grundschüler zu mehr Bewegung und weckt den Kampfgeist

svz.de von
erstellt am 19.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Am Sonnabend hat sich das Kröpeliner-Tor-Center in eine Sportarena verwandelt. Dort fand bereits zum vierten Mal der Kindersprint statt.

„Wir möchten den Kindern Freude und Spaß am Sport vermitteln“, sagt Frank Richter, Mitarbeiter der PK Lernwerke aus Leipzig. In Vorbereitung des Endspurts ist er zusammen mit seinem Team an den Rostocker Grundschulen gewesen, um das Projekt vorzustellen und erste Testläufe mit den Kindern zu starten.

Die zu absolvierende Strecke ist insgesamt 16 Meter lang. Eine Ampel zeigt dem Kind, ob es links oder rechts beginnen soll. Anschließend wird bis zum Ende des Parcours gerade gesprintet und auf dem Rückweg im Slalom. Dabei wird vier Mal die Seite gewechselt. „Dieser Parcours verbessert die koordinativen und kognitiven Fähigkeiten der Kinder“, erklärt Richter. In den Übungsläufen können die Kinder so oft sie möchten trainieren. Im Anschluss starten die Schüler in alphabetischer Reihenfolge zu ihrem Wertungslauf.

Im Vordergrund steht dabei die Chancengleichheit. „Jeder hat die Möglichkeit sich zu qualifizieren“, so Richter und ergänzt: „Jeder Schüler läuft gegen sich selbst und nicht gegen andere, so ist der größte Gegner die Zeit.“ Dadurch werde jeder motiviert, sich von Lauf zu Lauf zu verbessern.

Der siebenjährige Elias Miller hat viel Freude an diesem kleinen Wettkampf. „Im Sportunterricht macht mir Laufen besonders viel Spaß“, erzählt der Erstklässler. Die Aktion begeistert nicht nur die Schüler, sondern auch die Eltern. „Ich finde es sehr gut, wenn Kinder sich bewegen“, sagt Kathrin Eltner und ergänzt: „Bewegung gehört einfach in den Alltag und dieses Event ist ein kleiner Anfang.“

Die Aktion wird durch viele Partner unterstützt, wie zum Beispiel den PSV Rostock. Denn auch der Verein möchte die Kinder motivieren sich mehr zu bewegen „Uns ist wichtig, dass die Kinder sich ausprobieren und Spaß dabei haben“, sagt Nicole Behrens.

Am Ende des Kindersprints bekam jeder Teilnehmer eine Urkunde und die besten zehn qualifizieren sich für das Regionalfinale.

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