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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. August 2017 | 17:32 Uhr

Neues Kulturzentrum : Der Frieda-Gedanke soll leben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Initiatoren, Freunde und Partner feiern die Eröffnung des Kunst- und Medienzentrums mit einem kreativen Fest

Es ist ein Freudentag gewesen für die Initiatoren des Projektes, ihre Wegbegleiter und Partner sowie für alle Nutzer der Frieda 23. Gestern haben sie gemeinsam die Eröffnung des Kunst- und Medienzentrums gefeiert. Mit einem kreativen Fest luden die Karo gAG und ihre Partner alle ein, die neugierig waren, was in den zurückliegenden Monaten und Jahren mit viel Engagement und Leidenschaft erreicht wurde.

Zehn Jahre hat es gedauert, zehn Jahre von der Idee bis zur gestrigen Eröffnung. Helge Schilf, Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Karo AG, nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen Unterstützern zu bedanken, und versprach, die Karo gAG werde auch in Zukunft Projekte initiieren. „Frieda ist jetzt noch ein mythisches Wort, irgendwann wird es selbstverständlich sein“, sagte Schilf in seiner Rede. Die Erinnerung daran, dass es eben nicht selbstverständlich ist, dass das Kulturzentrum jetzt eröffnet werden konnte, will Schilf wach erhalten. Denn das Projekt sei in seinem Charakter wie auch in seiner Umsetzung etwas ganz Besonderes: „Ich möchte den Frieda-Gedanken nie zur Selbstverständlichkeit werden lassen.“

Dann konnten die Gäste der Eröffnung das Gebäude erkunden. In vielen Räumen präsentierten sich die Nutzer – vom Institut für Neue Medien, dem Radio Lohro und dem Lichtspieltheater Wundervoll über den Landesverband Pop-KW, den Jugendmedienverband und die Heinrich-Böll-Stiftung bis hin zur Open-Net-Initiative und Baf AG.

Die Kunstschule Rostock eröffnete in ihren Räumen gleich die erste Ausstellung – „Galerie 14". In der von Matthias Dettmann kuratierten Schau sind Installationen zu sehen von To Helbig, Wiebke Loseries, Sonja Rolfs, Holger Stark, Ruzica Zajec, Janet Zeugner und der Forschungsgruppe Kunst. Da die Kunstschule erst im Sommer in die Frieda einziehen wird, ist die Ausstellung bis zum 21. Mai zu sehen.

In den kommenden Wochen und Monaten stehen noch einige Arbeiten in dem Gebäude in der Friedrichstraße 23 an. Während einige Nutzer wie das Liwu bereits richtig angekommen sind und Gäste willkommen heißen, gibt es bei anderen noch eine Menge zu tun. Noch ist nicht alles fertig, die restlichen Arbeiten werden nach und nach erledigt.

Für Helge Schilf und seine Mitstreiter ist die Frieda 23 auch ein Geschenk für die nächste Generation. So wie Jette Katharina Kuhlmann, die gestern mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern zur Eröffnung gekommen war. Die Zehnjährige möchte einen Zeichenkurs an der Kunstschule belegen. Für sie ist die Frieda 23 vor allem eins: ein Gebäude, in das sie gern geht.

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erstellt am 17.Apr.2014 | 06:00 Uhr

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