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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. August 2017 | 02:50 Uhr

Ostkracher : Der FC Hansa will weiter siegen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede freut sich auf das Aufeinandertreffen mit Magdeburg – und warnt vor der kompakten Truppe

Für Hansas Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede ist der Ost-Klassiker der Rostocker gegen den 1. FC Magdeburg (Sonnabend 14 Uhr Ostseestadion) das erste Auf-
einandertreffen mit den Elbestädtern in dieser Saison. Das 1:1-Remis im Hinspiel im November vergangenen Jahres musste der Verteidiger von der Tribüne der MDCC-Arena aus verfolgen, weil ihn eine Adduktorenverletzung zurückwarf. Am Sonnabend aber möchte der 27-Jährige mit seinen Mannen die Punkte im Ostseestadion behalten.

„Magdeburg ist eine kampfbetonte, kompakte Truppe – da ist es gut, dass wir mit der gewohnten Kette hinten spielen können“, erklärt Maximilian Ahlschwede. Denn im Gegensatz zum Hinspiel, in dem auch Innenverteidiger Marcus Hoffmann wegen einer Sprunggelenksverletzung ausfiel und damals von Marco Kofler ersetzt wurde, steht nun wieder die gewohnte Abwehrreihe auf dem Feld.

Sind bei Ahlschwede aus dem Hinspiel mit der etwas anderen Betrachtungsweise noch Spielzüge hängen geblieben? „Puh, das ist fast ein halbes Jahr her – ich denke, eine Gegneranalyse von mir ist nicht möglich, dafür hat sich bei uns und auch bei denen zuviel verändert“, so der Verteidiger.

Tatsächlich haben sich mittlerweile nicht nur die Mannschaften der Traditionsvereine verändert, sondern auch die jeweilige Tabellensituation. Während die Magdeburger nunmehr mit 51 Punkten den dritten Rang in der Liga belegen, liegt Hansa derzeit auf Tabellenplatz 13 (42). Im November 2016 waren die Vorzeichen noch anders: Rostock war Siebenter und Magdeburg 14. vor dem Spiel. „Danach haben sie eine gute Serie hingelegt, vielleicht ist uns das jetzt vergönnt“, sagt Ahlschwede mit einem Grinsen. Der 1. FCM gewann nach diesem 1:1 fünf Spiele in Folge und kletterte bis zur Winterpause auf Rang drei hoch. Der FC Hansa verbuchte in der Folge zwei Niederlagen, zwei Remis und nur einen Sieg – und ging auf Tabellenplatz 13 in die Pause.

Sechs Spieltage vor Saisonende „stehen die Magdeburger ziemlich unter Druck, weil sie, wenn sie wirklich noch um den Aufstieg in die 2. Liga mitspielen wollen, gegen uns gewinnen müssen und auch zuletzt einige Rückschläge kassiert haben“, analysiert Ahlschwede, erklärt aber: „Für uns ist auch generell Druck da, bis wir die 45 Zähler haben, aber wir wollen vor allem die drei Punkte hier behalten.“

Schlägt bei der 57. Pflichtspiel-Auflage dieses Ost- Duells also Siegeswille den Siegesdruck? So oder so wird es ein Spiel „mit der überragenden Kulisse in unserem Ostseestadion“, kündigt Maximilian Ahlschwede an – ein Spiel mit einer ganz besonderen Atmosphäre.

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erstellt am 13.Apr.2017 | 08:00 Uhr

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