: Der erste Tag ist geschafft: Händler sind zufrieden

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22. November 2012, 08:48 Uhr

Rostock | Die erste Bratwurst ist verkauft, der erste Glühwein ausgeschenkt - pünktlich um 10 Uhr haben gestern die zahlreichen Aussteller des Rostocker Weihnachtsmarktes ihre Buden geöffnet. "Der erste Tag war noch ziemlich ruhig", sagt Mutzenbäckerin Jeanett Hanstein. Doch spätestens am Wochenende soll der Ansturm kommen. In den kommenden 29 Tagen werden mehr als eine Million Besucher erwartet.

Stammkunden besuchen ihre Lieblingsbuden

Rund 250 Schausteller und Markthändler aus 14 Bundesländern, den Niederlanden, Polen, Lettland und Finnland sind in diesem Jahr auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt vertreten. Vom Neuen Markt bis zur Fischerbastion - knapp drei Kilometer - zieht sich die diesjährige Bummelmeile. Knapp 1500 Frauen und Männer werden in den kommenden vier Wochen auf dem Weihnachtsmarkt arbeiten. 20 Unternehmen aus der Region haben zudem Aufträge im Service-Bereich erhalten, so Veranstalter Jörg Vogt.

Neben den traditionellen Fahrgeschäften wie dem Riesenrad, dem Kettenkarussell und dem Autoscooter sind auch neue Attraktionen wie die Riesenschaukel "King" aus Bayern und die größte Weihnachtspyramide der Welt aus Tangerhütte auf dem Weihnachtsmarkt zu finden. Kulinarisch ist ebenfalls wieder viel zu entdecken: Von der traditionellen Bratwurst bis hin zum polnischen Ziegenkäse. Als bester Mutzenstand des vergangenen Jahres ist auch Jeanett Hanstein wieder dabei. Seit 22 Jahren gehört sie zum Händler-Team des Rostocker Weihnachtsmarktes. Und seit 15 Jahren verkauft sie ihr Schmalzgebäck auf dem Kröpeliner-Tor-Vorplatz. "Die Bedingungen haben sich wirklich verbessert", so Hanstein. Der Platz sei viel weihnachtlicher gestaltet, früher glich er eher einem Durchgang. Bereits in der dritten Generation verkaufen sie und ihre Familie Mutzen und Quarkbällchen. Die vierte stehe auch schon in den Startlöchern. Wie viele andere Händler konnten sie bereits am ersten Tag einen Großteil von Stammkunden begrüßen. "Die Massen kommen allerdings erst am Wochenende", so Hanstein. Wenn der Ansturm groß ist, werden schon mal bis zu 40 Kilo Mehl am Tag verarbeitet.

Zum ersten Mal wurde auch ein Konzept namens "Lichtfaszination Weihnachtsmarkt" umgesetzt. Der Elektromeister Wolfgang Kröger hat mit Lichtornamenten und großflächigen Illuminationen die Innenstadt verziert. Rund eine Million Glühlampen hat er dafür an Fahrgeschäften und Verkaufsständen installiert. Bis zum 22. Dezember ist der Weihnachtsmarkt geöffnet. Sonntag bleiben die Buden aufgrund des Totensonntags geschlossen.

Eine Übersicht über alle Weihnachtsmärkte im Nordosten finden Sie heute in der Printausgabe.

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