Universität : Der erste Tag im neuen Büro

Angekommen: Uni-Rektor Prof. Wolfgang Schareck muss sich in seinem  Büro erst einmal einrichten.   Fotos: Dana Bethkenhagen
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Angekommen: Uni-Rektor Prof. Wolfgang Schareck muss sich in seinem Büro erst einmal einrichten. Fotos: Dana Bethkenhagen

Rektor Prof. Wolfgang Schareck zieht zurück ins Hauptgebäude. Der Lehrbetrieb am Uni-Platz beginnt am 7. April.

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25. März 2014, 10:00 Uhr

Vor dem Uni-Hauptgebäude sind die Fahrradständer noch weitgehend leer. Doch das dürfte sich bald ändern. Nach viereinhalb Jahren der Sanierung wird hier ab 7. April der reguläre Lehrbetrieb wieder aufgenommen. Und darauf freut sich vor allem einer – Uni-Rektor Prof. Wolfgang Schareck. Gestern, an seinem ersten Arbeitstag im frisch sanierten Büro war es ihm einfach zu still.

Schareck will die Zeit jetzt nutzen, um sich einzurichten. „Letzte Woche ist das Rektorat umgezogen, ich selbst war allerdings auf Dienstreise in China und Südkorea“, sagt Schareck. In den Ecken seines Büros stehen darum immer noch volle Umzugskisten. An den Wänden lehnen Gemälde, Fotografien und Zertifikate, für die er noch keinen Platz auserkoren hat. Lediglich auf seinem Schreibtisch ist schon etwas Persönliches zu finden – ein Foto, das Schareck mit seiner Frau zeigt. Was die Wand-Gestaltung angeht, hat der Rektor sich schon Pläne gemacht. Drei Fotografien von Karl Eschenburg sollen unbedingt einen Platz finden. Eine zeigt vier Schiffe im Rostocker Stadthafen, die sein Großvater gebaut hat, eine andere den Uni-Platz in den 1930er-Jahren. Auch einige Porträts der ehemaligen Rostocker Rektoren werden sein Büro schmücken. „Sie sollen möglichst viele Fakultäten widerspiegeln“, sagt Schareck. Ihm sei wichtig, dass er zu den Gemälden und Fotografien Geschichten erzählen kann. An der Wand lehnen derzeit auch noch zwei sehr moderne Gemälde. „Die hat meine Schwester Susanne Beckh gemalt“, sagt Schareck. Ob die allerdings im Rektoren-Zimmer ihren Platz finden, darüber ist sich der Mediziner noch nicht im Klaren.

Auf jeden Fall werde er sich hier wohlfühlen, so der Rektor: „Die Atmosphäre ist ganz besonders, auch wegen der Nachbarschaft zum Rathaus.“ Allerdings müsse er sich noch daran gewöhnen, wieder so ein großes Büro zu haben. Neben einem Schreibtisch finden in dem repräsentativen Raum auch eine Couch-Ecke sowie ein langer Holztisch Platz, an dem die Rektoratssitzungen abgehalten werden.

In den modern gestalteten Hörsälen und Seminarräumen sind in Zukunft Studenten der Theologie und der Geisteswissenschaften anzutreffen. Sie werden dann, wie alle Gäste des Hauses, von der griechischen Göttin Metis begrüßt. Der Rostocker Künstler Wolfgang Friedrich entwarf die Plastik für das Foyer.

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