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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Oktober 2017 | 15:29 Uhr

Warnemünde : Der Alte Strom erwacht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Seebad hilft dem Frühling auf die Sprünge. Die vielen Drehorgelspieler sind bei dem Ereignis ein Blickfang für die Zuschauer.

Das Ostseebad erwacht aus dem Winterschlaf. Mit zahlreichen Aktionen halfen die Warnemünder dem Frühling auf die Sprünge. So wurde das 22. Stromerwachen am Sonnabend mit der einmal jährlich stattfindenden Brückendrehung zum Publikumsmagnet. ,,Dass die Brücke wieder funktioniert, ist für uns Warnemünder etwas Besonderes“, sagte Peter Möller zum Ereignis am Alten Strom. Dementsprechend groß war der Publikumsandrang.

Gleichzeitig zeigten rund 40 Drehorgelspieler Präsenz, denn auch in diesem Jahr war das Drehorgeltreffen zum Stromerwachen vom Warnemünde Verein, der Tourismuszentrale und Jörg Bludau von der KVS-Agentur organisiert worden. So wurde das größte Schmuckstück, eine Zeelandia Großorgel von Roswitha und Axel Jödicke, vor der Vogtei zum Blickfang, aber auch kleinere Modelle konnten sich sehen und hören lassen. Von Hand gedreht wurde ebenfalls die Bahnhofsbrücke. Die Mitarbeiter vom Hafen- und Tiefbauamt hatten ganz schön zu tun, während der Leiter des Amtes, Heiko Tiburtius, die geschichtlichen und technischen Hintergründe der Brücke erläuterte. Anschließend kredenzte Senator Chris Müller (SPD) mit dem Fassbieranstich kühles Bier für den Frühschoppen, die Warnemünder Jungs übernahmen mit den Drehorgelspielern den musikalischen Staffelstab. Weitere Höhepunkte waren der Kuchenbasar an der Vogtei und das Benefizkonzert der Drehorgelspieler in der Kirche.

Bereits mittags durfte für einen guten Zweck geschlemmt werden, denn die Warnemünderinnen hatten rund 40 Torten und Kuchen gebacken. Vom Erlös soll die Skulptur Esperanza saniert werden. Beim Kaffeekränzchen unter freiem Himmel sang der Chor Sing man tau und spielte die Großorgel. Abends wurden die Drehorgelspieler verabschiedet.


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