Benefiz : Den Ärmsten in der Not helfen

Das Wärmestübchen beim Übernachtungsasyl ist für Obdachlose an den Wochenenden geöffnet. Hartwig Vogt leitet das Betreuungszentrum der Diakonie.
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Das Wärmestübchen beim Übernachtungsasyl ist für Obdachlose an den Wochenenden geöffnet. Hartwig Vogt leitet das Betreuungszentrum der Diakonie.

Die NNN und die Rostocker Stadtmission rufen zur Spendenaktion auf / Sozialprojekte werden unterstützt

svz.de von
08. Dezember 2014, 04:00 Uhr

Gerade zur Weihnachtszeit wird für manche Menschen die finanzielle Not besonders deutlich. Deswegen sammeln die NNN zusammen mit der Rostocker Stadtmission Geld für verschiedene Sozialprojekte.

Das Nachtasyl für Obdachlose mit Wärmestübchen am Güterbahnhof ist eins davon. An den Wochenenden bietet das Wärmestübchen ein Frühstück und am Nachmittag Obst an. „Die Lebensmittel bekommen wir von der Rostocker Tafel“, sagt Hartwig Vogt Leiter des Betreuungszentrums der Diakonie. Damit die Ärmsten in Rostock kein tristes Fest erleben müssen, organisiert die Rostocker Stadtmission seit 2010 ein Weihnachtsfest mit Tannenbaum, Braten, Bescherung und fröhlichem Beisammensein. „Mit den Spendengeldern unterstützen wir die Weihnachtsfeier für unsere immerhin 200 Betreuten“, sagt Rolf Gauck, Ressortleiter für Soziale Integrationshilfen von der Stadtmission. „Wir wollen den Menschen damit Hoffnung geben.“

Darüber hinaus hilft die Stadtmission auch Menschen, die in akuter Not stecken. „Beispielsweise konnten wir einer schwangeren Migrantin helfen, ihr Studium finanziell zu überbrücken, damit sie nicht abgeschoben wurde“, so Gauck. Außerdem half ihr die Diakonie dabei, die Erstausstattung anzuschaffen. An drei Beratungsstellen bietet die Stadtmission in Rostock Hilfesuchenden ihre Unterstützung an.

Darüber hinaus fördert die Stadtmission Grundschüler in Kavelstorf mit einem Stipendium. „Sie könnten sich sonst das Schulgeld nicht leisten und wir möchten ihre soziale Not lindern“, so Gauck. Ebenfalls von Spendengeldern abhängig ist die Holzwerkstatt der Diakonie. Dort fertigen ehemals Obdachlose Gartenbänke und Betten für Asylbewerber. „Die Werkstatt benötigt immer wieder Geld, um Holz anzuschaffen oder Maschinen“, sagt Gauck.

Auch der Treffpunkt Lesen kann hauptsächlich durch ehrenamtliche Tätigkeit und Spenden existieren. Am neuen Standort in der Bergstraße 10 werden jede Woche kostenlose Lesungen angeboten. Bücher können auch mitgenommen werden.

Helfen: So funktioniert’s


Liebe Leserinnen und Leser, Sie können die Aktion unterstützen, indem sie Ihren Wunschbetrag auf folgendes Spendenkonto überweisen:

Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE67 1002 0500 0003 8806 00, BIC: BFSWDE33BER

Als Betreff müssen Sie das Stichwort „Gaben der Hoffnung“ angeben.

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