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Norddeutsche Neueste Nachrichten

14. Dezember 2017 | 11:26 Uhr

bauwirtschaft : Das wird der neue Mühlendamm

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

34 Wohnungen entstehen, wo vorher Brandruinen standen

Wohnungen am Wasser sind begehrt. Eine Ecke in Rostock, die dennoch erst jetzt zu boomen beginnt, ist der Mühlendamm. Nahe dem neuen Petriviertel, am Mühlendamm 4, baut die BSB Bau Malchin GmbH bis Sommer 2016 ihre 34 Eigentumswohnungen in zwei Gebäuden.

Architekten sind Michael und Franz-Ludwig Carewicz von der AP Planungsgesellschaft Rostock mbH. „Wir orientieren uns an der Traufhöhe vom Mühlendamm 8“, sagt Michael Carewicz. Die beiden Mehrfamilienhäuser am Fischergraben entstehen über drei Geschosse plus einem Staffelgeschoss. Mit Hochwasser, das für die Architekten im Petriviertel eine Herausforderung ist, werde es keine Probleme geben, sagt er. Der Mühlendamm liegt höher. Die erste Etage liege etwa einen Meter unterhalb der Straße. Dort entstehen Garagen. Zum Wasser hin ist das Gelände dann abschüssiger. Die 34 Wohnungen über den Garagen werden zwischen 70 und 140 Quadratmetern Grundfläche haben. „Die Käufer können noch mitentscheiden“, sagt Franz-Ludwig Carewicz. Ins Obergeschoss kommen Loftwohnungen. Die Fassade wird hell verputzt. Wasserseitig werden Balkone und Terrassen mit Glas- und Ziegelelementen gebaut. Die Vorfläche wird begrünt.

Und eine Besonderheit: Beim Graben sind die riesigen Steine der dort einst thronenden und für die Straße namensgebenden Mühlen geborgen worden. Sie sollen zwischen den Häusern wie ein Flusslauf gestaltet werden, sagt Carewicz senior. Die Planungen seien in guter Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege und dem für Stadtplanung entstanden, erklärt Michael Carewicz.

Das Ergebnis kommt an. „Es gibt eine sehr gute Nachfrage“, sagt BSB-Geschäftsführer Andreas Buß. Eine Wohnung sei schon verkauft, zehn reserviert, für neun legen Verträge beim Notar. Fast alle übrigen seien angefragt. Die Wohnungen sind erst seit einer Woche auf dem Markt, Genehmigungen hätten noch gefehlt, so Buß. Gerade konnte der Grundstein gelegt werden. Die 3200 Quadratmeter große Fläche hatte das Unternehmen von einem syrischen Investor gekauft. „Die Uferkante ist die Grundstücksgrenze“, sagt Buß. Anlegestellen könne es daher nicht geben, aber zwei Stege und einen landseitigen Kanuliegeplatz.

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