Das sind unsere Olympia-Hoffnungen

<strong>Rostocks Olympia-Hoffnungen 2012,</strong> allesamt aus dem Lager der Ruderer (von links): Ulrike Sennewald, Julia Lepke, Felix Drahotta,  Marie-Louise Dräger, Nadja Drygalla und Stephan Krüger.<foto>Dana Bethkenhagen</foto>
Rostocks Olympia-Hoffnungen 2012, allesamt aus dem Lager der Ruderer (von links): Ulrike Sennewald, Julia Lepke, Felix Drahotta, Marie-Louise Dräger, Nadja Drygalla und Stephan Krüger.Dana Bethkenhagen

svz.de von
25. Juli 2012, 04:54 Uhr

Rostock | Großer Bahnhof gestern am Landesleistungszentrum Rudern in Kessin: Ministerpräsident Erwin Sellering, Innen- und Sportminister Lorenz Caffier sowie der Präsident des Landessportbundes, Wolfgang Remer verabschiedeten 14 Aktive aus Mecklenburg-Vorpommern zu den am 27. Juli in London beginnenden Olympischen Spielen. Unter ihnen mit Marie-Louise Dräger, Julia Lepke, Nadja Drygalla, Ulrike Sennewald, Felix Drahotta und Stephan Krüger auch sechs Rostocker, allesamt aus dem Lager der Ruder.

Hans Sennewald, Präsident des Olympischen RC, ist stolz: "Fünf aus unserem Verein, dazu Julia vom Rostocker Ruder-Club, das ist Ausdruck einer sehr guten Nachwuchsarbeit. Auch mit Medaillen bei der gerade zu Ende gegangenen U23-Weltmeisterschaft haben wir das unter Beweis gestellt." Beifall im prall gefüllten Clubhaus des ORC. Der wird übrigens auch während der Ruder-Entscheidungen bei Olympia ein ständiger Anlaufpunkt sein. Mit modernster Videokonferenztechnik wartet das Datenverarbeitungszentrum MV auf, installiert in Kessin ein Videoterminal und stellt in bester HD-Qualität eine Brücke zwischen den Aktiven und ihren Fans sowie Familien in der Heimat her.

Felix Drahotta kommt mit Hut auf 2,20 Meter

Marie-Louise Dräger wird nach England "begleitet". "Mein Freund und seine Eltern drücken mir vor Ort die Daumen", verrät sie. Richtig schick sahen die Leichtgewichts-Dame, die es im 35 Kilometer von London entfernt gelegenen Eton im Einer mit den "Schweren" ihrer Zunft zu tun bekommt, und ihre Kameradinnen in ihren pink karierten Blusen und den weißen Jeans aus.

Nadja Drygalla, mit Lepke, und Sennewald im Achter sitzend, verrät: "Aus über 60 Teilen besteht die Olympia-Ausrüstung. Angefangen bei Zahnbürsten bis hin zu Duschköpfen…" Bei den Herren der Schöpfung gehören auch Hüte dazu. Felix Drahotta mit der stattlichen Größe von zwei Metern setzte einen auf:

"Da komme ich auf 2,20 m." Er möchte am 3. August mit seinem Berliner

Zweier-Partner Anton Braun in den Endlauf "und möglichst eine Medaille. Nach den Wettkämpfen würde ich mir gern Kanu und den 100-Meter-Sprint ansehen - aber nur mit Freikarten."

Stephan Krüger, der mit dem Berliner Eric Knittel im Doppelzweier startet, sagt zu seinen Ambitionen selbstbewusst: "Kein Podestplatz wäre eine Enttäuschung." Er hofft vor allem, dass es ruhige Spiele werden und sich die Aktiven auf den Sport konzentrieren können. Momentan sind die Ruderer, deren Vorläufe am 28. Juli beginnen, noch auf dem Ratzeburger See aktiv.

Mit Smalltalk zwischen aktiven und früheren Olympioniken wie Hans-Joachim Lück und Ulrich Karnatz aus dem legendären Gold-Achter von 1976 sowie Politikern sowie sich anschließendem Essen ging die stilvolle Verabschiedung zu Ende.

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