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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. Dezember 2017 | 06:24 Uhr

Das sind Rostocks neue Christkinder

vom

svz.de von
erstellt am 26.Dez.2012 | 06:52 Uhr

Südstadt | Eigentlich hat Susanne Schaar gedacht, sie hätte noch fünf Wochen Zeit, bis Mayla Median zur Welt kommen würde, doch die Kleine hat ihrer Mama einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Mädchen hatte es mächtig eilig. Sie war das erste Kind, das an Heiligabend im Südstadtkrankenhaus geboren wurde. Um 0.32 Uhr wollte sie nicht mehr länger im Bauch ihrer Mutter verweilen. "Eine Freundin hatte noch gescherzt und mir prophezeit, dass wir ein Christkind bekommen", erzählt Schaar. Das Leben ihrer Eltern hat Mayla Medina jetzt schon durcheinandergewirbelt. "Jetzt beginnt das richtige Leben", so ihr Papa, Dirk Heumann.

Zwillinge, Uromas und jede Menge Babyglück

Im Südstadtkrankenhaus kommen im Jahr zwischen 2800 und 3000 Babys zur Welt. An den Feiertagen wurden insgesamt 16 Kinder geboren, an Heiligabend allein sieben. Darunter auch Zwillinge: Hanna und Marleen Paepke. Auch die beiden Mädchen haben ihre Eltern mächtig überrascht, denn eigentlich sollten sie sich noch bis zum 31. Januar Zeit lassen. "Als mein Enkel mich anrief und sagte, er hätte ein Weihnachtsgeschenk für mich, habe ich nur gesagt, dass ich doch schon alles habe. Doch dann erzählte er mir, dass die Mädchen da seien und ich war überwältigt. Das ist das schönste Weihnachtsgeschenk", verrät Margot Scheffler, die mit der Geburt der Zwillinge zum ersten Mal Uroma wurde. Da Hanna und Marleen zu früh zur Welt gekommen sind, müssen sie noch bis Anfang Januar im Krankenhaus bleiben. "Die beiden sind stark und schon sehr gut entwickelt. Ich freue mich, wenn ich mit ihnen nach Hause kann", so Anne Paepke, die glückliche Mama der beiden.

Während die Zwillinge und Mayla Medina noch jede Menge Zeit in den Bäuchen ihrer Mamas gehabt hätten, wurde Aaron Busse lediglich eine Woche zu früh geboren. "Der errechnete Geburtstermin war der 31. Dezember. Nun hat der Kleine unser Weihnachtsfest mächtig durcheinandergebracht. Die Feiertage sind an uns vorbeigerauscht", bemerkt Kai Koepke, Vater des Jungen. Dabei wollte Aarons Mutter, Franziska Busse, eigentlich noch bei Oma zum Entenessen vorbeischauen: "Morgens hieß es noch, dass ich noch einmal nach Hause kann, doch dann hat sich Aaron schon seinen Weg in die Freiheit gebahnt." Für das junge Paar ist der Kleine bereits der Größte: "Er kam zur Bescherung und ist unser Geschenk."

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