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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. November 2017 | 06:57 Uhr

Warnemünde : Das Ostseebad putzt sich heraus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Zahlreiche fleißige Helfer aus Warnemünde und dem städtischen Grünamt sorgen für Sauberkeit rund um die Arankawiese.

„Es gibt viel zu tun – packen wir es an“, sagt Sören Wiechmann und greift zur Harke, denn nach dem Winter soll Warnemünde wieder schöner werden. Viele ehrenamtliche Helfer haben deshalb am Sonnabend den traditionellen Frühjahrsputz in Angriff genommen, um das gesamte Areal der Arankawiese von Laub und Abfall zu befreien.

Unterstützung erhielt die fleißige Putzkolonne von vier Mitarbeitern des Rostocker Amts für Stadtgrün. Besonders überrascht waren die Initiatoren der jährlichen Aktion aber, als sich vier Nachwuchskandidaten zwischen 18 und 21 Jahren aus Rostock, Lambrechtshagen und Diedrichshagen den älteren Mitstreitern anschlossen. Normalerweise träfe sich eher die Generation ab 40 Jahren aufwärts zum freiwilligen Wochenenddienst. „Mein Vater hat mich gefragt, ob wir nicht auch mal mitmachen möchten und ich habe darauf hin per Internet ein paar Freunde für die Aktion gewinnen können“, erklärt Tim Stintzing seinen Einsatz. So hatten er und seine Kumpels Sören, Moritz Eggert und Tim Pfitzmann jede Menge Spaß bei der Gelegenheit, etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun.

,,Wir freuen uns auch jedes Jahr, dass uns das Amt für Stadtgrün so tatkräftig zur Seite steht“, lobt Mitinitiator Ulf Glende die Überstunden der Mitarbeiter. Die sammelten auf dem Kinderspielplatz einiges zusammen, das weniger dorthin als vielmehr in die Abfalltonne gehört. Bepflanzungen erhielten ihre Pflege, Wege wurden gesäubert und durch den Rückschnitt der Schneebeeren und anderer Gehölze konnten auch die Sichtverhältnisse für Spaziergänger verbessert werden. Für die Arbeit hatten sich die Teilnehmer Arbeitsgeräte wie Spaten, Schaufel oder Handschuhe selbst mitgebracht. Nach rund zwei Stunden durften sich alle auf ein geruhsames Wochenende freuen. „Diese Spaziergängerecke hatte es aber auch dringend nötig“, sagt Hartmut Voss. Ihm gefalle die Aktion nicht nur wegen der Notwendigkeit, sondern auch, weil er Bekannte treffe und es Spaß mache, in der Gruppe zu arbeiten, so Voss.

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