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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. August 2017 | 08:25 Uhr

Neujahrsspektakel : Das Motto weckt Emotionen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Macher von „Leuchtturm in Flammen“ geben persönliche Einblicke in den Entstehungsprozess

Künstlerisch durchdacht und musikalisch abgestimmt: So beschreibt Andreas Dietz die 14. Auflage von „Leuchtturm in Flammen“. Beim sonntäglichen Hafenkonzert im Bistro Neptuns M hat der Moderator den Machern des Neujahrspektakels auf den Zahn gefühlt. Martina Hildebrandt und Torsten Sitte von MV Event gaben dem Publikum ganz persönliche Einblicke in den Entstehungsprozess und das Erfolgsrezept der Show.

So erfuhren sie zum Beispiel, dass es für das emotionale Thema „Das Leben“ in diesem Jahr einen besonders traurigen Anlass gab. Gleich mit zwei Verlusten mussten die Macher im vergangenen umgehen. Torsten Sitte hat deswegen seine Gefühle und Gedanken in das Thema gepackt und sich für weniger Fröhlichkeit, dafür aber für mehr Emotionen entschieden. „Der zuvor fest eingeplante Titel ,Ich liebe das Leben’ von Vicky Leandros ist deswegen rausgeflogen“, sagt der Regisseur. Dass sich Torsten Sitte letztlich den Abschlusssong „Als ich fortging“ von Karussell ausgesucht hat, ist nur allzu gut zu verstehen.

Das ganze Jahr über beschäftigen sich Martina Hildebrandt und Torsten Sitte mit „Leuchtturm in Flammen“. „Es ist ein Gesamtkunstwerk, das uns ständig im Alltag begleitet“, sagt die Geschäftsfrau. Damit es am Ende auch perfekt ist, suchen sie ständig nach neuen Ideen und hören sich in die unterschiedlichste Musik hinein. „Die probieren wir dann auch mal zu Hause aus“, sagt Martina Hildebrandt.

Mit 75 000 Besuchern hat die Eventagentur eine Veranstaltung am 1. Januar geschaffen, die in der Form europaweit einmalig ist. Mehr als 70 000 Euro kostet allein das Licht-Spektakel. Mindestens noch mal so viel investiert der Veranstalter in die Organisation und das Marketing. „Das Projekt wird ausschließlich von Firmen finanziert. Insgesamt haben wir 18 Sponsoren“, sagt Martina Hildebrandt.

Mit der Besucherzahl ist sie vollkommen zufrieden. Mehr sollten es gar nicht sein, da sonst das Ostseebad komplett überfüllt sei. Zudem müsse die Sicherheit der Zuschauer in jedem Fall gewährleistet werden. „Die Polizei und weitere Behörden unterstützen uns sehr“, sagt die Chefin der Agentur.

An die Anfänge von „Leuchtturm in Flammen“ erinnert sich Regisseur Torsten Sitte gern zurück: „Gerhard Lau hat damals vor gerade mal 20 Zuschauern ein paar Böller in die Luft geworfen und das Ganze wurde von einem Kassettenrecorder begleitet.“

Jedes Jahr kamen mehr Menschen zusammen, bis auf einmal 20 000 Leute vor dem Leuchtturm versammelt waren. „Es wurde irgendwann ein Kult daraus“, so Torsten Sitte. Um auch in den kommenden Jahren den Zuschauern immer wieder etwas Neues bieten zu können, nutzt das 120-köpfige Team die modernste Licht- und Lasertechnik. Die Zuschauer, die von „Leuchtturm in Flammen“ nicht genug bekommen, können ab sofort ein Video im Internet käuflich erwerben.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 05:00 Uhr

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