Nach Brandanschlag in Breesen : „Das ist nicht Laage, das sind nicht die Laager“

Äußerlich  ist von dem Brand im Dachstuhl nichts zu sehen. Sechs Wohnungen sollen für Flüchtlinge hergerichtet werden.
Äußerlich ist von dem Brand im Dachstuhl nichts zu sehen. Sechs Wohnungen sollen für Flüchtlinge hergerichtet werden.

Laages Bürgermeisterin verurteilt Brandanschlag auf geplante Asylunterkunft in Breesen und setzt Netzwerk „Laage hilft“ dagegen

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21. September 2015, 21:00 Uhr

Aufs Schärfste verurteilt Laages Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst den Brandanschlag auf die geplante Asylunterkunft in Breesen am vergangenen Sonntag. Man werde sich dadurch „nicht zurückschrecken lassen“. Wer fremdes Eigentum angreife und Leben in Gefahr bringe, überschreite Grenzen, sieht sich Lochner-Borst mit Innenminister Lorenz Caffier (CDU) einig darin, konsequent gegen Brandstifter vorzugehen. „Das ist nicht Laage und das sind nicht die Laager“, betont Lochner-Borst und macht auf das eben gegründete Netzwerk „Laage hilft“ aufmerksam.

In Breesen war eine Belegung nicht vor Dezember geplant. In dem leer stehenden Wohnblock brannte es Sonntag im Dachgeschoss. Schnell war das Feuer gelöscht. Die Polizei geht von einem fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat aus. Die Ermittlungen laufen, konkrete Anhaltpunkte gibt es noch nicht, wie Polizeisprecherin Isabel Wenzel sagt.

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