70000 Besucher erleben Leuchtturm in Flammen : Das geht direkt ins Herz

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02. Januar 2013, 08:08 Uhr

Trotz der kalten Januartemperaturen tummelten sich gestern in Warnemünde noch mehr Besucher als einem heißen Sommertag. Etwa 70.000 Schaulustige aus Mecklenburg-Vorpommern und vielen anderen Bundesländern hatten sich aufgemacht, um bei der traditionellen Neujahrsveranstaltung Leuchtturm in Flammen dabei zu sein. Bereits zum 14. Mal erstrahlte das Wahrzeichen des Ostseebades mit Hilfe von Lasereffekten und einem groß angelegten Feuerwerk in leuchtenden Farben.

Schon einige Stunden vor der Veranstaltung strömten die Besucher nach Warnemünde. Wer vom Alten Strom Richtung Leuchtturm ging, konnte schon von Weitem vereinzelte Feuerwerksraketen über der Ostsee aufsteigen sehen. Die Menschenmenge erstreckte sich schließlich auf der Promenade und am Strand bis zum Hotel Neptun. Bevor es richtig losging, heizte Antenne MV-Moderator Timo Close der Menge mit Partyliedern von DJ Ötzi und Opus ein. Den Abschluss dieser „Vorrunde“ bildete Abbas „Happy New Year“.

Um 18 Uhr fiel schließlich der Startschuss für das lang erwartete Spektakel. Unter dem Motto „Für Dich“ drehte sich in diesem Jahr alles um das Thema Liebe. Untermalt von klassischen Liebesliedern wie „Für dich“ von Rio Reiser machte der Leuchtturm seinem Namen alle Ehre. Neben den vom Band abgespielten Hits, gab es auch Livemusik. Die Band Rauschhardt sorgten mit ihrem „Song for you“ für Gänsehaut beim Publikum. Passend zum Rythmus der Musik schossen unzählige Feuerwerkskörper in den Himmel – einige sogar in der Form von roten Herzen. Auch der immer wieder aufkommende Nieselregen konnte die Stimmung der Zuschauer nicht trüben. „Die Show war wirklich toll. Es hat schon zum Kuscheln angeregt“, so Marco Mietling. Der 25-Jährige gehörte bereits im letzten Jahr zu den begeisterten Zuschauern.

Zum Erfolg des langwierig geplanten Events trugen neben den technischen Mitarbeitern vor allem die Sponsoren bei. „Insgesamt haben sich 15 Firmen daran beteiligt“, so Veranstaltungsleiterin Martina Hildebrandt. Auch der Verkauf der „Retter-Shirts“ hatte seinen Anteil am Gelingen der Show. Das Textilhaus Wieler produzierte die Kleidungsstücke, weil Viele auch mit kleineren Beiträgen etwas beisteuern wollten. Die Hälfte des Verkaufspreises floss in die Finanzierung von Leuchtturm in Flammen.

Nach dem Ende des Spektakels machten sich die Besucher auf den Heimweg – und Warnemünde verwandelte sich kurzzeitig in eine riesige Fußgängerzone, in der Autofahrer keine Chance hatten. Bei so viel Anklang wird die Veranstaltung sicher auch im nächsten Jahr wieder ein voller Erfolg.


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