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Norddeutsche Neueste Nachrichten

11. Dezember 2017 | 01:28 Uhr

FC Hansa Rostock : Das erste Mal Bundesliga

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im Sommer 1995 stieg André Hofschneider mit Hansa auf – nun kehrt er als Trainer von Union Berlin zurück

von
erstellt am 19.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Ein bekanntes Gesicht stattet dem Ostseestadion einen Besuch ab: André Hofschneider kehrt zurück an seine alte Wirkungsstätte. Der heute 45-Jährige spielte von 1994 bis 1997 für den FC Hansa Rostock – noch in der 2. und 1. Bundesliga. „Ich habe nur gute Erinnerungen an Hansa und freue mich deshalb immer, wieder zurückzukehren. Dass ich jetzt noch als Cheftrainer zum 50. Jubiläum zurückkomme – um so schöner“, sagt Hofschneider.

Denn morgen steht er als Coach des Zweitligisten
1. FC Union Berlin im Ostseestadion an der Seitenlinie. Hofschneider übernahm zur Rückrunde der aktuellen Saison 2015/16 zunächst interimsweise das Amt bei den „Eisernen“ für den erkrankten Cheftrainer Sascha Lewandowski. Dieses Arrangement wurde bis zum Saisonende verlängert, da der Vertrag mit Lewandowski wegen eines diagnostizierten Burnout-Syndroms Anfang März aufgelöst wurde.

Bevor der 1,88-Meter-Mann Trainer wurde, lief er selbst noch dem runden Leder hinterher. Und an seine Zeit bei den Blau-Weißen denkt der Berliner noch heute gerne zurück: „Sportlich gesehen waren die drei Jahre in Rostock für mich die erfolgreichste Zeit. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran“, gesteht er.

Hofschneider kam zur Saison 1994/95 zu den Hanseaten, die da noch in der
2. Liga spielten. Die beiden folgenden Spielzeiten lief der Abwehrmann für den Traditionsverein in der 1. Bundesliga auf. Insgesamt bestritt der Innenverteidiger und defensive Mittelfeldakteur 58 Liga-Spiele und erzielte drei Tore, kickte unter anderem mit Stefan „Paule“ Beinlich, Sergej Barbarez und dem jetzigen Co-Trainer Uwe Ehlers zusammen. „Ab und zu telefonieren Uwe und ich noch oder schreiben uns SMS. Vor und nach dem Spiel am Sonnabend werden wir uns sicher auch unterhalten“, sagt er.

Schon deshalb hat der 45-Jährige die Kogge nie aus den Augen verloren. „Leider mit einem weinenden“, gesteht er und fügt an: „Zum Glück hat es in den zurückliegenden beiden Jahren zumindest zum Klassenerhalt gereicht. Aber wenn ich daran denke, welch erfolgreiche Zeiten Hansa früher hatte, ist es momentan schon ein kleines Trauerspiel, das sich um den Verein abspielt“, schätzt Hofschneider ein.

Diese aktuellen Geschehnisse trüben aber nicht seine Erinnerungen. „Auf die Uhr, die wir damals zum Aufstieg geschenkt bekommen haben, gucke ich auch heute gerne noch mal drauf. Das war mein erster Aufstieg in die Bundesliga, ich habe mit Hansa auch mein erstes Bundesliga-Spiel bestritten. All diese schönen Dinge bleiben mir“, so André Hofschneider.

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