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Weihnachten : Das Einpacken ist genauso wichtig wie das Auspacken

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die sechsjährige Maja hat alles für den Heiligen Abend vorbereitet. Der Weihnachtsmann kann kommen

Behutsam packt die kleine Maja Vogts aus Rostock Weihnachtsgeschenke für ihre Eltern in buntes, knisterndes Papier ein. Was Mama und Papa bekommen? Natürlich etwas Selbstgebasteltes, darüber freuen sie sich am meisten, weiß Maja ganz genau. Was ihre lieben Eltern heute Abend bei der Bescherung tatsächlich bekommen, möchte die Sechsjährige aber noch nicht verraten, denn es soll schließlich eine Überraschung für Mama Gerlind und Papa Stephan werden. Im Kerzenschein und bei weihnachtlicher Musik kommt beim Geschenkeeinpacken die richtige Stimmung zum Heiligen Abend auf. Und vielleicht darf auch schon die ein oder andere Leckerei vom bunten Teller probiert werden, um sich zu stärken – dieses Geschenkeeinpacken ist nämlich ganz schön anstrengend, gesteht die Sechsjährige.

Auf die Frage ihres Papas Stephan, ob sie denn ein schönes Lied oder Gedicht für den Weihnachtsmann gelernt hätte, fängt die Sechsjährige fröhlich an zu trällern: „Lasst uns froh und munter sein ... Lustig, lustig, tralle-rallera, bald ist Nikolausabend da!“ Dass das vielleicht nicht ganz das Richtige für den Weihnachtsmann ist, erklärt Papa Stephan dem kleinen Mädchen liebevoll. „Das ist doch ein Lied für den Nikolaus und nicht für den Weihnachtsmann“, sagt er und fragt gespannt nach einem anderen Lied, das Maja singen möchte, um ein schönes Geschenk vom Weihnachtsmann zu bekommen. Ein anderes Lied fällt der kleinen Rostockerin so schnell zwar nicht ein, aber ein Gedicht, das sie im Kindergarten gelernt hat, scheint gerade gut genug für den bärtigen Alten zu sein. „Der Weihnachtsmann geht um den Kreis – tippel tapp, tippel tapp, poch, poch poch“, trägt Maja mit andächtiger Stimme vor und streicht ihr rotes Festtagsjäckchen glatt. Das wird ihm sicherlich gefallen, lobt der Papa stolz. Angst vor der Rute des Weihnachtsmanns hat die pfiffige Sechsjährige übrigens keine, schließlich war sie immer brav, erklärt sie. „Na, vielleicht nicht immer, aber meistens schon“, lächelt Vater Stephan verschmitzt über die Behauptung seines Töchterchens.

Ihren Wunschzettel an den Weihnachtsmann hat Maja schon vor ein paar Wochen fertig gestellt, erzählt sie. Auf der Wunschliste standen neben einigen Kleinigkeiten vor allem ein Schminkköfferchen und ein Kindercomputer. Allein schreiben konnte die Sechsjährige den Zettel allerdings noch nicht, gesteht sie, weil sie erst im kommenden Jahr eingeschult wird. Darauf freut sie sich aber schon ganz besonders, denn dann steht einem selbst geschriebenen Wunschzettel nichts mehr im Wege.

Ob der Weihnachtsmann Majas Wünsche erfüllen wird und ob das einstudierte Gedicht dem Bärtigen so gut gefällt, dass er die Kleine reich beschenken möchte, wird sie heute Abend bei der Bescherung mit den Eltern erfahren.

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