Das Demo-Wochenende

Neuer Rostocker PD-Chef: Thomas Laum
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Neuer Rostocker PD-Chef: Thomas Laum

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29. April 2010, 09:05 Uhr

Rostock/Rostock | Vier Großereignisse fordern an diesem Wochenende die volle Aufmerksamkeit der Polizei. Morgen demonstriert die NPD im Nordwesten. Schon heute treffen sich die Mitglieder linker Gruppierungen, um gegen den NPD-Aufmarsch Stellung zu beziehen. Das Ost-Derby am Sonntag des FC Hansa gegen den FC Energie Cottbus gilt gemäß der DFB-Richtlinien als Risikospiel. Eine weitere große Demonstration wird morgen am Werftdreieck starten: Zur traditionellen Mai-Veranstaltung hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) aufgerufen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften auf mögliche Auseinandersetzungen und Blockaden gewaltbereiter Lager vorbereitet.

Bereits heute Abend, 20 Uhr, startet in Lichtenhagen ein Umzug unter dem Motto "Nazifrei in den Mai" mit bis zu 200 angemeldeten Linken. Morgen folgt um 12 Uhr der Aufmarsch der Rechten. 400 sind angemeldet. "Treffpunkt ist der Lütten Kleiner Bahnhof", sagt Thomas Laum, Leiter der Polizeidirektion Rostock. Über Warnowallee und Ostseeallee führt die Route in die Rigaer Straße. Eine gleichzeitige Gegendemonstration in unmittelbarer Nähe hat die Rostocker Versammlungsbehörde verboten. Deshalb wurde die Kundgebung der Linken in das Evershäger Fischerdorf verlegt. Ein Bündnis aus Parteien, Kirchen und Organisationen erwartet dort 700 Teilnehmer zum Bürgerfest "1. Mai nazifrei - Vielfalt statt NPD" ab 10 Uhr.

Zur friedlichen Mai-Demonstration trifft sich der DGB morgen um 10 Uhr am Werftdreieck und marschiert über Warnowufer, Lange Straße und Steinstraße zur Schwaanschen Straße. Dort gibt es bis 13 Uhr ein Fest. Neben der Rostocker Polizei wollen auch die Bundespolizei und Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern für Gewaltfreiheit in Rostock sorgen. Während der Demonstrationen wird es keine ausgeschilderten Umleitungen geben. "Wir wollen das flexibel handhaben, aber die Stadtautobahn bleibt frei", betont Laum. Für die Demos werden die betroffenen Straßen vorübergehend gesperrt. "Wir versuchen, die Gegenfahrbahnen freizuhalten", sagt er. Neben einer angekündigten Blockade der SAV gegen den NPD-Aufmarsch erwartet der Direktionsleiter weitere Behinderungen. "Dabei bitte ich darum, keine Gewalt anzuwenden und sich von gewaltbereiten Menschen zu distanzieren", sagt Laum.

Um Zwischenfälle beim Fußballspiel am Sonntag, 17.30 Uhr, zu vermeiden, werden die etwa 1800 Gästefans von der Bundespolizei begleitet. Einen Sonderzug für bis zu 800 Personen hat die Deutsche Bahn zur Verfügung gestellt. "In Rostock wird es eine Schutzzone von der Parkstraße bis zur Schillingallee geben", sagt Heinrich Hinrichs, Leiter der Bundespolizeiinspektion. Die rivalisierenden Lager werden getrennt gehalten. Im Stadion herrscht Glasflaschen- und Alkoholverbot.
Bürgertelefon: Ab heute 10 Uhr ist die Polizei unter 65 26 52 zu erreichen. Vier Großereignisse fordern an diesem Wochenende die volle Aufmerksamkeit der Polizei. Morgen demonstriert die NPD im Nordwesten. Schon heute treffen sich Mitglieder linker Gruppierungen, um gegen den NPD-Aufmarsch Stellung zu beziehen. Auch das Ostderby am Sonntag des FC Hansa gegen den FC Energie Cottbus gilt gemäß der DFB-Richtlinien als Risikospiel. Eine weitere große Demonstration wird morgen am Werftdreieck starten: Zur traditionellen Mai-Veranstaltung hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) aufgerufen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften auf mögliche Auseinandersetzungen und Blockaden gewaltbereiter Lager vorbereitet.

Bereits heute Abend, 20 Uhr, startet in Lichtenhagen ein Umzug unter dem Motto "Nazifrei in den Mai" mit bis zu 200 angemeldeten Linken. Morgen folgt um 12 Uhr der Aufmarsch der Rechten. 400 sind angemeldet. "Treffpunkt ist der Lütten Kleiner Bahnhof", sagt Thomas Laum, Leiter der Polizeidirektion Rostock. Über Warnowallee und Ostseeallee führt ihre Route in die Rigaer Straße. Eine gleichzeitige Gegendemonstration in unmittelbarer Nähe hat die Rostocker Versammlungsbehörde verboten. Deshalb wurde die Kundgebung in das Evershäger Fischerdorf verlegt. Ein Bündnis aus Parteien, Kirchen und Organisationen erwartet 700 Teilnehmer zum Bürgerfest "1. Mai nazifrei - Vielfalt statt NPD" ab 10 Uhr.

Zur friedlichen Mai-Demonstration trifft sich der DGB morgen um 10 Uhr am Werftdreieck und marschiert über Warnowufer, Lange Straße und Steinstraße zur Schwaanschen Straße und veranstaltet dort bis 13 Uhr ein Fest. Neben der Rostocker Polizei wollen auch die Bundespolizeiinspektion und Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern für Gewaltfreiheit in Rostock sorgen. Während der Demonstrationen wird es keine ausgeschilderten Umleitungen geben. "Wir wollen das flexibel handhaben, aber die Stadtautobahn bleibt frei", betont Laum. Über den Verlauf der Demos werden die betroffenen Straßen vorübergehend gesperrt. "Wir versuchen die Gegenfahrbahnen freizuhalten", sagt er. Neben einer angekündigten Blockade der SAV gegen den NPD-Aufmarsch vermutet der Direktionsleiter weitere Behinderungen. "Dabei bitte ich darum, keine Gewalt anzuwenden und sich von gewaltbereiten Menschen zu distanzieren", sagt Laum.

Um Zwischenfälle beim Fußballspiel am Sonntag, 17.30 Uhr, zu vermeiden, werden die etwa 1800 Gästefans von der Bundespolizei begleitet. Einen Sonderzug mit bis zu 800 Personen hat die Deutsche Bahn zur Verfügung gestellt. "Es wird eine Schutzzone von der Parkstraße über die Schillingallee geben", sagt Heinrich Henrichs, Leiter der Bundespolizeiinspektion. Die rivalisierenden Lager sollen getrennt gehalten werden. Im Stadion herrscht Glasflaschen- und Alkoholverbot. Hinweis: Ab heute 10 Uhr richtet die Polizei ein Bürgertelefon ein unter der Nummer 652652

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