Landesausstellung : Das A bis Z der heimischen Pilze

Pilzdüfte erkundet Liam Pett.
Pilzdüfte erkundet Liam Pett.

Exposition zeigt die Vielfalt des heimischen Bestandes / Experten geben Tipps zum sicheren Sammeln

svz.de von
28. September 2015, 12:00 Uhr

Mit mehr als 300 heimischen Pilzarten hat der Botanische Garten der Rostocker Universität auf der 37. Landes-Pilzausstellung am Wochenende einen Einblick in die Vielfalt der heimischen Fungi gegeben. In der Pilzgalerie konnten sich die Besucher einen Überblick über die heimischen essbaren, die ungenießbaren aber auch die giftigen Pilze verschaffen. Vor allem Gemeinsamkeiten und Unterschiede wurden Sammlern und denen, die es werden wollen, erläutert.

Auch für die kleinen Pilzfreunde gab es ein buntes Angebot. So konnten sie beispielsweise lernen, wie man mit Pilzen färben kann.

Ein beliebter Anlaufpunkt für die Erwachsenen war zudem die Pilzberatung vor Ort. „Je nach Pilzaufkommen kommen im Schnitt 20 bis 30 Personen zur Beratung“, sagt Pilzexperte Horst Stascheit. „Der größte Teil der heimischen Pilze ist ungenießbar und nur ein ganz kleiner ist essbar“, erklärt Stascheit. Er rät den unerfahrenen Sammlern sich erst mit den verschiedenen Exemplaren zu beschäftigen, anstatt einfach loszuziehen. „Man kann natürlich nicht alle kennen, aber man kann anfangen sie systematisch zu lernen“, so der Pilzberater. Dabei komme es nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität an. Lieber sollen die Sammler erst einmal wenige Arten sicher beherrschen – dann stehe dem sicheren Genuss nichts im Wege. Die Pilzberatung ist noch bis Ende Oktober an jedem Wochenende im Botanischen Garten anzutreffen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen