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19. September 2017 | 19:08 Uhr

Daniel geht es endlich wieder etwas besser

vom

svz.de von
erstellt am 22.Nov.2011 | 09:18 Uhr

Rostock/Hamburg | Der leukämiekranke Daniel Bellmann ist langsam auf dem Weg der Besserung. Hinter seiner Familie liegen bange Zeiten. Am 2. November wurden dem Zehnjährigen Stammzellen übertragen. Dann wurde der durch seine Krankheit ohnehin geschwächte Junge in ein künstliches Koma versetzt. "Anfangs hatte die Niere kurz ausgesetzt, auch die Leber ist stark angegriffen, aber langsam kehren da wieder stabilere Werte ein", sagt Vater Jörg Bellmann. Noch bis gestern hat Daniel auf der Intensivstation eines Hamburger Krankenhauses gelegen. Heute soll eine Knochenmarkspunktion Klarheit bringen, ob sich die Leukozyten wieder stabilisiert haben.

Daniels Feinmotorik war und ist noch beeinträchtigt. "Anfangs konnte er sich nicht einmal die Tränen aus dem Gesicht wischen", sagt der Vater. Auch Spielen ist daher nur bedingt möglich. Das kostet den kleinen Patienten viel Geduld. "Daniel möchte schon wieder mehr können, er wird langsam etwas ungeduldig mit der Situation, weil er nicht viel mehr kann als fernsehen", sagt Bellmann. Die Eltern wohnen in Hamburg in einem Quartier der Ronald-Mc-Donald-Stiftung, die Familienangehörige in dieser Situation unterstützt.

"Wir rechnen damit, dass wir in diesem Jahr Weihnachten in Hamburg in einem Krankenhaus verbringen müssen", sagt Bellmann. Bis Daniel wieder ganz gesund ist, wird noch eine Menge Zeit vergehen.

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