Schrille Demo : CSD-Verein hisst die Regenbogenfahnen

Mit dem Hissen von Regenbogenfahnen vor dem Rostocker Rathaus werben Mathias Luther und „Schwester Rosa” für den Besuch des CSD am Sonnabend.
Mit dem Hissen von Regenbogenfahnen vor dem Rostocker Rathaus werben Mathias Luther und „Schwester Rosa” für den Besuch des CSD am Sonnabend.

Am Sonnabend findet der CSD zum zwölften Mal in Rostock. Welche Forderungen die Schwulen, Lesben und Transsexuellen haben, lesen Sie hier.

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14. Juli 2014, 10:00 Uhr

Sie sind ein Zeichen der Toleranz, Vielfältigkeit, der Hoffnung und der Sehnsucht – Die sieben Regenbogenfahnen, die gestern an den sieben Masten vor dem Rostocker Rathaus angebracht worden sind. Der Rostocker Christopher Street Day (CSD)-Verein bereitet sich damit auf den 19. Juli vor. Dann wird bereits zum zwölften Mal in der Hansestadt der CSD gefeiert. Dieses Mal steht alles unter dem Motto „Russia come out – Lass Liebe leben“. Damit stellen sich die Veranstalter gegen das Gesetz über „Propaganda von nicht-traditionellen Beziehungen gegenüber Minderjährigen“, das am 11. Juni 2013 in Teilen Russlands verabschiedet wurde und jede positive Äußerung über Homosexualität in der Öffentlichkeit unter Strafe stellt. „Wir wollen gegen das Gesetz demonstrieren“, sagt Mathias Luther vom CSD-Vereinsvorstand.

Angemeldet haben sich Vereine wie Rat und Tat, Enough is Enough oder der Regenbogenverein aus Stralsund. Gemeinsam wollen sie auf bestehende Probleme in Sachen Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlicher Liebe aufmerksam machen. „Für uns ist es wichtig, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen“, so Luther.

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