zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 00:42 Uhr

Warnemünde : Chef und sein Team auf Mini-Kreuzfahrt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mit Anlauf der „Aidadiva“ ist die Saison eröffnet. Rostock peilt Bestmarke an.

svz.de von
erstellt am 29.Apr.2016 | 16:00 Uhr

Der Kussmund der „Aidadiva“ hat gestern symbolisch das Seebad zum Auftakt der Kreuzfahrtsaison geküsst und Fernweh geweckt. Vor Freude, erstmals als Kapitän auf der Brücke zu stehen, hat der Rostocker Falk Bleckert beim Einlaufen das Typhon gezogen. 13 000 Kilometer hat der erste Mann an Bord des Kreuzliners zwischen 2. April und gestern von der Karibik bis nach Warnemünde zurückgelegt. Aida Cruises schickt mit der „Aidaadiva“ und „Aidamar “ zwei Schiffe in den Heimathafen Warnemünde. 41 von 51 Passagierwechseln hat Aida für dieses Jahr angemeldet.

Mit rund 800 000 Kreuzfahrtpassagieren peilt Rostock eine neue Bestmarke an. „Unter den am häufigsten angelaufenen Kreuzfahrthäfen rangiert Rostock auf Platz eins vor Hamburg und Kiel“, sagt Jens A. Scharner, Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock (Hero). „Der Kreuzfahrttourismus wirkt über den Hafen und über die Stadtgrenzen hinaus. Als Landesregierung stehen wir zum Hafen und unterstützen den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur nach Kräften“, unterstreicht Energieminister Christian Pegel (SPD).

Aida-Präsident Felix Eichhorn ist in Warnemünde aufgewachsen und fühlt sich der Region verbunden. Mit 1000 Mitarbeitern am Standort Rostock zählt Aida zu den größten Arbeitgebern. „Wir wollen gern die Kooperation mit dem Flughafen ausbauen“, sagt er. Den Service für Passagiere auch: Bei anderen Schiffen ist es möglich, dass das Gepäck der Passagiere direkt vom Flughafen auf das Schiff transportiert wird.

Auch Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) freut sich über die Entwicklung: „Im Konzert der Ostseehäfen wollen wir an vorderster Stelle mitspielen“, sagt er. Dazu zählt natürlich, dass Stadt und Hero sich darauf einstellen, dass die Schiffe von der Dimension immer größer werden und von den Umweltanforderungen andere Bedingungen stellen. Ein wichtiges Etappenziel ist die 7,7 Millionen Euro teure Sanierung des Liegeplatzes 7 gewesen.

Als die „Aidamar“ gestern nach Oslo ausgelaufen ist, war das Team einer Lütten Kleiner Kieferorthopädie-Praxis mit an Bord. Deren Chef Oliver Raab hatte seine Mitarbeiter auf diese Mini-Kreuzfahrt eingeladen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen