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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 03:00 Uhr

RSAG : Buslinie erschließt Fischereihafen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Neues Angebot startet ab Montag und soll die Anbindung für Pendler und Besucher verbessern. Fahrten beginnen am Holbeinplatz.

von
erstellt am 02.Sep.2016 | 12:00 Uhr

Die ersten Arbeiter standen bereits bei der gestrigen Testfahrt der neuen Buslinie 34 wartend an der Haltestelle im Fischereihafen – die regelmäßigen Fahrten vom Holbeinplatz aus nimmt der Bus aber erst ab Montag auf. Dann werden vor allem die Mitarbeiter der 160 Unternehmen direkt im Hafen erstmals an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Profitieren sollen aber auch Berufstätige und Besucher von Firmen entlang der Carl-Hopp-Straße, beispielsweise von Eurawasser oder dem TÜV.

Von Montag bis Freitag verkehrt die Linie stündlich zwischen 6 und 18 Uhr, in Spitzenzeiten sogar alle 40 Minuten. Einige Fahrten enden erst in der Industriestraße in Schmarl. Insgesamt steuert der Bus unterwegs zehn Haltestellen an, acht von ihnen wurden eigens neu ausgewiesen. Auch die Wendeschleife am S-Bahnhof Marienehe wurde extra für die neue Linie reaktiviert. Jan Bleis, kaufmännischer Vorstand der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG), sieht beste Voraussetzungen dafür, das Angebot über die einjährige Testphase hinaus halten zu können. Er sagt: „Der Fischereihafen verzeichnet seit Jahren eine positive wirtschaftliche Entwicklung – wir hoffen, dass der Bus von den Fahrgästen gut angenommen wird.“

Möglich wird die neue Linie erst durch das finanzielle Engagement der Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH. Sie übernimmt im ersten Probejahr rund zwei Drittel der Betriebskosten. „Wir freuen uns, dass es uns gemeinsam mit der RSAG gelungen ist, dieses Angebot zu realisieren und setzen darauf, diesen Service zu einer dauerhaften Einrichtung machen zu können“, sagt Ronald Schulz, stellvertretender Geschäftsführer und Leiter Hafenwirtschaft des Unternehmens. Ihm zufolge „gewinnt der Rostocker Fracht- und Fischereihafen als eines der größeren maritimen Gewerbegebiete in Mecklenburg-Vorpommern mit der neuen Buslinie 34 zusätzlich an Attraktivität“. Private Firmen in dem nun an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossenen Gebiet würden das neue Angebot ebenfalls begrüßen. Eine eigene finanzielle Beteiligung hatten sie im Vorfeld aber abgelehnt.

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