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20. November 2017 | 04:54 Uhr

Landkreis Rostock : Bus-Betriebe fusionieren

vom

Von Rerik bis Krakow am See und von Bützow bis Gnoien - zukünftig fahren alle kommunalen Unternehmen des Personennahverkehrs im Landkreis Rostock unter einem Dach. Im August nimmt "rebus" das Geschäft auf.

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erstellt am 12.Jun.2013 | 06:37 Uhr

Güstrow | Von Rerik bis Krakow am See und von Bützow bis Gnoien - zukünftig fahren alle kommunalen Unternehmen des Personennahverkehrs im Landkreis Rostock unter einem Dach. "Regionalbus Rostock", kurz "rebus" genannt, heißt das neue Regionalbusunternehmen, für das der Kreistag gestern mit großer Mehrheit den Weg frei machte. Die Abgeordneten stimmten den Verschmelzungsverträgen zu und besiegelten somit die Fusion von Omnibusverkehrsgesellschaft Güstrow (OVG), der Regionalverkehr Küste GmbH (Rostock), der Küstenbus GmbH (Bad Doberan ) sowie der Hameister Personenverkehr GmbH (Bad Doberan).

Die Fusionsgespräche und -vorbereitungen der großen Busunternehmen im Landkreis Rostock laufen schon seit Dezember 2012. "Ab August soll die Fusion vollzogen sein. Dann führen wir auch den neuen Namen", informiert der bisherige OVG-Geschäftsführer Jörg Heger. Er tritt in die zweite Reihe des neuen Unternehmens zurück, wird Betriebsleiter. Neue Geschäftsführerin von "rebus" wird Simone Stephan. Die 35-jährige Juristin war bisher Geschäftsführerin der Regionalverkehr Küste GmbH. Hauptsitz von "rebus" ist Güstrow.

"Aus vier wird wir!" lautet der Werbeslogan, mit dem die Fahrgäste ab jetzt auf "rebus" vorbereitet werden. "Unser Ziel ist es, den Nahverkehr so zu erhalten, wie wir ihn haben", unterstreicht Simone Stephan. Soll heißen: "Die bisherigen Standorte Rostock, Bad Doberan, Güstrow, Teterow und Gnoien bleiben erhalten." Es seien keine Entlassungen geplant, sagen sowohl sie als auch Heger. Mehr als 250 Mitarbeiter wird das neue Regionalbusunternehmen haben, mit 135 bringt die OVG die meisten in die Busfusion ein. Mehr als 140 Busse werden zudem zukünftig unter dem neuen Logo durch den Landkreis fahren. Sie absolvieren jährlich bis zu sieben Millionen Fahrplankilometer. Die Fusion wurde gestern rückwirkend zum 1. Januar 2013 beschlossen. "Damit sind wir der erste Landkreis, der die Fusion der regionalen Busunternehmen im Zuge der Kreisgebietsreform durchgeführt hat", sagt Heger.

Der Zusammenschluss solle Synergien schaffen, auch um die Fahrpläne zu optimieren, so Simone Stephan. Unmittelbar gebe es jedoch keine neuen Fahrpläne. Auch seien keine einschneidenden Linienveränderungen oder gar Fahrpreiserhöhungen geplant. "Wir wollen nicht an unserer Leistung etwas verändern, sondern die Leistung kostengünstiger erbringen", so die neue Geschäftsführerin. Und Heger ergänzt: "Es ändern sich Name und Logo, aber es sitzt weiter der gleiche Busfahrer hinter dem Lenker."

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