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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. Oktober 2017 | 19:39 Uhr

Leuchtturm in Flammen : Bunt wie das Leben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

75 000 Fans aus ganz Deutschland kommen für „Leuchtturm in Flammen“ nach Warnemünde

svz.de von
erstellt am 02.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Leuchtraketen, Lasershow und Livemusik – in Warnemünde herrschte gestern Ausnahmezustand. Etwa 75 000 Besucher waren ins Ostseebad gekommen, um sich den „Leuchtturm in Flammen“ anzusehen. Schon Stunden vor der Veranstaltung, die gestern bereits zum 15. Mal stattfand, strömten zahlreiche Schaulustige aus Rostock, Mecklenburg-Vorpommern und vielen anderen Bundesländern auf die Promenade und an den Strand, um sich gute Plätze zu sichern und in Stimmung zu kommen. Schon Minuten, bevor es richtig losging, zückten unzählige Zuschauer ihre Kameras und Mobiltelefone, um das Spektakel festzuhalten. Den Einklang gab traditionell das Lied „Happy New Year“ von Abba.

Wie in jedem Jahr war die beliebte Show nach einem Motto ausgerichtet: Ging es im letzten Jahr noch um die Liebe, stand gestern das Leben an sich im Mittelpunkt. Themen wie Freundschaft, Trennung und Tod wurden durch bekannte Musikstücke aus den Genres Rock, Pop und Klassik in Szene gesetzt. „Die Musik, die wir ausgesucht haben, ist genauso wechselhaft wie das Leben“, verriet Organisatorin Martina Hildebrandt schon im Vorfeld der Veranstaltung. Ein Highlight für viele war der Auftritt der Kultband Karussel, die ihren Hit „Als ich fortging“ spielten. Traurige Töne kamen auch von Udo Lindenberg, mit dessen Nummer „Stark wie zwei“ der Tod thematisiert wurde. Im Zusammenspiel mit der beeindruckenden Lasershow sorgte diese Stelle für zahlreiche ergriffene Gesichter im Publikum.

Das letzte Lied, „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen, stimmte jedoch wieder positiv. Und so hatten es die Veranstalter auch geplant. „Es endet positiv“, so Martina Hildebrandt kurz vor der Show.

Trotz großer Vorfreude waren die Veranstalterin und ihre Mitstreiter aufgeregt. „Wir können ja nicht proben. Die Show selbst ist der erste Versuch“, sagt Martina Hildebrandt. Auch bei Triathlet Michael Raelert war kurz vor der Show die Anspannung deutlich zu spüren. Der 32-Jährige gab Punkt 18 Uhr das Startsignal. „Er habe sich ,Leuchtturm in Flammen’ schon zweimal privat angesehen, allerdings vom Strand aus. „Von dort aus habe ich die Menschenmassen gar nicht so bewusst realisiert. Aber der Blick auf die Promenade hat mich schon sehr beeindruckt“, so Michael Raelert.

So aufgeregt die Veranstalter und alle Mitwirkenden auch waren – am Ende hat schließlich alles reibungslos funktioniert. Das Publikum hat sich mit großem Applaus für die einzigartige Show bedankt. „Wir sind absolut glücklich und erleichtert“, sagt Mitorganisator Torsten Sitte. Und auch Polizei und Sicherheitskräfte hätten eine positive Bilanz gezogen. „Im Grunde ist es ja das Wichtigste, dass alle gesund zu der Show kommen und auch unbeschadet wieder nach Hause fahren können“, betont Torsten Sitte. Dass „Leuchtturm in Flammen“ auch 2014 wieder ein voller Erfolg war, ist für ihn keine große Überraschung. „Ich habe die beste Crew und die besten Künstler der Welt“, so Torsten Sitte.

Auf die faule Haut legt sich das Organisationsteam auch nach dem erfolgreichen Ereignis nicht. „Wir beginnen eigentlich immer schon direkt nach der aktuellen Show mit der Planung für das nächste Jahr“, sagt Martina Hildebrandt.

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