Bundesgerichtshof bestätigt Urteil im Sägemordprozess

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26. Juni 2012, 10:41 Uhr

Rostock | Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen die beiden Rostocker Vladimir B. und Phillipp A. bestätigt. Die 3. Große Strafkammer des Landgerichts Rostock hatte die beiden Männer am 4. November vergangenen Jahres wegen Mordes in Tateinheit mit besonders schwerem Raub zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

Nach den Feststellungen des Urteils trafen die Angeklagten den später Geschädigten gegen 1.30 Uhr am Tattag an der Tankstelle am Schmarler Damm, wo raufhin der Geschädigte die Angeklagten zum gemeinsamen Alkoholkonsum zu sich einlud. In der Wohnung des Geschädigten wurde dieser durch die Angeklagten aufgefordert, diverse Gegenstände als Gegenleistung für den mitgebrachten Alkohol herauszugeben. Hiermit war der Geschädigte jedoch nicht einverstanden, wo rauf die Angeklagten ihn - in der Absicht, die Wegnahme der Gegenstände zu ermöglichen - zu zweit schlugen und traten. Wegen der Gegenwehr des Geschädigten holte der Angeklagte Philipp A. ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 18 Zentimetern aus der Küche und schnitt diesem mit mehreren sägenden Schnittbewegungen den Hals auf. Währenddessen hielt der Angeklagte Vladimir B. den Geschädigten fest. Das Opfer verblutete innerhalb weniger Sekunden infolge der Verletzung.

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