Torfbrücke : Bürger pflanzen Bäume

Auch Familie Jenzen packt mit an. Die beiden Kleinen, Stine und Lonne, gehen bereits in die Öko- Kita. Deren Eltern Martin und Christin Jenzen legen Wert auf eine naturnahe Erziehung ihrer Kinder und machten einen Familienausflug.
Auch Familie Jenzen packt mit an. Die beiden Kleinen, Stine und Lonne, gehen bereits in die Öko- Kita. Deren Eltern Martin und Christin Jenzen legen Wert auf eine naturnahe Erziehung ihrer Kinder und machten einen Familienausflug.

Zahlreiche Freiwillige beteiligen sich an Aktion und setzen 2000 Jungpflanzen

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13. November 2017, 08:00 Uhr

„Das war die schnellste Pflanzaktion, die ich bisher erlebt habe“, staunt Revierförster Stefan Schlüter. Die Aktion Bürger für Bäume war am Sonnabend wieder ein Grund für viele Familien, sich zu beteiligen. So durften sich 2000 Jungpflanzen bereits nach einer Stunde auf dem ein Hektar großen Areal hinter der ehemaligen Försterei in Torfbrücke im Erdreich wohlfühlen. „Unsere Helfer sind nach mehreren Aktionen bereits professionell geworden und wir mussten kaum nacharbeiten“, freute sich der Revierförster mit seinen Mitarbeitern über das allgemeine Engagement.

Der Rostocker Zoo warb als Kooperationspartner gemeinsam mit dem Stadtforstamt bereits zum sechsten Mal für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Schirmherr der Veranstaltung war Rostocks Bürgerschaftspräsident Dr. Wolfgang Nitzsche (Linke), der die Aktion eröffnete. Auch der Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) half mit.

An der Grenze zum Stromgraben sollen Stieleichen, Rot-Erlen, Flatterulmen, Wildapfel, Wildbirne und Schlehen nach fachgerechter Vorbereitung durch das Stadtforstamt die Rostocker Heide bereichern. „Uns werden auch in den nächsten Jahren die Plätze für Neuanpflanzungen garantiert nicht ausgehen“, bestätigte Amtsleiter Jörg Harmuth das inzwischen beliebte Familienspektakel mit Hacke und Spaten. So herrschte bereits am frühen Vormittag Hochbetrieb auf dem Acker. „Ich habe heute meine Enkel mitgebracht und es macht immer wieder Spaß, im Kreise vieler bekannter Gesichter an dieser Aktion teilzunehmen“, beschreibt beispielsweise Zoo-Direktor Udo Nagel seine regelmäßige Teilnahme an der Aktion, die für ihn als Kooperationspartner schon lange nicht mehr verpflichtend ist.

Damit es beim fröhlichen Ackern auch wärmende Momente gab, hatten sich die Mitglieder des Zoo-Vereins den gemütlichen Aspekten verschrieben. Es gab Heißgetränke, Grillwurst und ein gemütliches Plätzchen zum Aufwärmen am Lagerfeuer für alle.
 

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