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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 17:52 Uhr

Religion : Buddhismus in Rostock

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Experte referiert über Glück: Hiesige Religionsgemeinschaft hat sich 2014 neu gegründet

Der langjährige buddhistische Lehrer Peter Speier aus München kommt morgen für einen Vortrag nach Rostock. Um 20.30 Uhr spricht er bei der Buddhistischen Gruppe Rostock in der Friedrichstraße 14 zu „Warum Buddhisten glücklich sind“.

Die Rostocker Religionsgemeinschaft hatte sich 2014 wieder gegründet und lädt häufiger Externe ein. Eigentlich gebe es sie schon seit 2001, erzählt Lukas Grün, Mitglied der Vereinigung, die den Glauben und die Ausrichtung nach buddhistischen Lehren teilt. Nachdem einige Mitglieder weggezogen sind, löste sich die Gemeinschaft 2013 auf. Ein Jahr später erfolgte die Neugründung. Gegenwärtig gehören der Glaubensgemeinschaft acht Mitglieder an.

„Wir treffen uns regelmäßig zweimal die Woche, zurzeit ohne einen festen Termin“, erklärt Grün. Die Gruppe verfolgt den Diamantweg-Buddhismus. Zentren, die dies tun, beziehen sich auf den 16. Karmapa und gehören zur Karma-Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus. Weltweit gehören diesem Verbund zirka 641 Zentren und Gruppen an, davon rund 150 in Deutschland. Die Rostocker Gruppe gehört zu den Buddhistischen Zentren Ost. Weitere Zentren gibt es unter anderem in Berlin, Chemnitz und Dresden sowie in Mecklenburg-Vorpommern neben Rostock auch in Greifswald. Peter Speier, der die Gruppe und Interessierte für den Vortrag besucht, ist seit 30 Jahren praktizierender Buddhist und unterrichtet ehrenamtlich Meditation und Diamantweg-Buddhismus. Seine Vortragsreisen führten ihn quer durch Europa, nach Russland, Nord- und Südamerika. Der Journalist und gebürtige Pfälzer, Jahrgang 1961, ist Mitbegründer der Zeitschrift „Buddhismus heute“ und lebt im Buddhistischen Zentrum München. Er verfolgt die Haltung, dass Glück nicht dauerhaft sein wird, wenn es an Bedingungen geknüpft wird. Welchen Weg zu dauerhaftem Glück Buddhas Lehren aufzeigen, will Peter Speier im Vortrag erklären. Danach wird es Zeit für Fragen geben und die Möglichkeit, an einer geleiteten Meditation teilzunehmen.

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