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Europameisterschaften im Wasserspringen : Bronze für Hausding und Synchron-Duo

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Wasserspringer Patrick Hausding holte bei der EM in Rostock die Bronze-Medaille.

Dank eines hauchdünnen Vorsprungs von 0,85 Punkten rettete der Berliner mit 428,70 Zählern immerhin noch Platz drei.

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erstellt am 20.Jun.2013 | 07:55 Uhr

Rostock | Das Lächeln bei der Siegerehrung wirkte gequält. Wasserspringer Patrick Hausding war bei der EM in Rostock weniger über die Bronzemedaille vom Drei-Meter-Brett als über seine eigene Leistung enttäuscht. "Ich bin unzufrieden. Da war noch ganz viel Luft nach oben", sagte der 24-Jährige gestern.

Dank eines hauchdünnen Vorsprungs von 0,85 Punkten rettete der Berliner mit 428,70 Zählern immerhin noch Platz drei. Sascha Klein aus Dresden wurde Sechster (419,50). Russlands Springer kamen zu einem ungefährdeten Doppel-Erfolg: Olympiasieger Ilja Sacharow gewann mit 502,90 vor dem WM-Dritten Jewgeni Kusnetzow (471,55).

Als Vorkampfbester war der Olympia-Vierte Hausding ins Finale gegangen, doch dann passte gleich bei vier von sechs Sprüngen der Anlauf nicht. Immerhin holte er die fünfte deutsche Medaille in Rostock. Zuvor gab es schon je zweimal Silber und Bronze. Der Sportsoldat hatte 2010 und 2011 vom Drei-Meter-Brett EM-Gold gewonnen und im Vorjahr Platz zwei belegt. Insgesamt holte der 24-Jährige nun bei Europameisterschaften seit 2008 16 Medaillen (7/7/2).

Hausding sprang nicht so konstant wie am Morgen. Seinen schwersten Sprung, einen gehechteten zweieinhalbfachen Salto mit zweieinhalb Schrauben, goutierten die Kampfrichter nur mit Noten zwischen 6 und 6,5. Auch beim dreieinhalbfachen Auerbach-Salto passte der Anlauf nicht. Sacharow hingegen bekam Wertungen bis hin zur 9 - schon zur Halbzeit waren die beiden Russen enteilt. Und dann wurde es auch für Bronze noch eng: Der ukrainische Europameister vom Ein-Meter-Brett, Illja Kwascha, setzte Hausding mit einem gelungenen letzten Versuch unter Druck. "Unter Wasser dachte ich schon, nicht, dass ich das jetzt auch noch versaue, denn mein letzter Sprung war auch nicht so gut. Aber die Kampfrichter waren gnädig", erklärte Hausding.

Eine weitere Bronzeplakette steuerten Maria Kurjo/Julia Stolle (Berlin) bei. Mit 299,16 Punkten wurden sie im Synchronspringen vom Turm Dritte hinter Julia Koltunowa/Natalia Gontscharowa (Russland/315,66) und Tonia Couch/Sarah Barrow (Großbritannien/306,24).

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