Brennender Sattelschlepper blockiert die Autobahn 20

<strong>Kilometerweit zu sehen: </strong>Als die Rettungskräfte auf der Autobahn 20 eintreffen, brennt bereits das ganze Führerhaus des Sattelschleppers. <fotos>Nonstopnews</fotos>
Kilometerweit zu sehen: Als die Rettungskräfte auf der Autobahn 20 eintreffen, brennt bereits das ganze Führerhaus des Sattelschleppers. Nonstopnews

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14. Januar 2013, 07:26 Uhr

Bad Doberan/Kröpelin | In letzter Sekunde konnte sich gestern früh gegen 7.30 Uhr ein Brummi-Fahrer aus seinem brennenden Lkw befreien. Ein technischer Defekt war schuld daran, dass die Reifen Feuer fingen und kurz danach der gesamte Sattelzug während der Fahrt auf der Autobahn 20 in Brand geriet. Der 54-Jährige brachte das Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Bad Doberan und Kröpelin auf dem Seitenstreifen zum Stehen und sich selbst in Sicherheit.

600 Liter Wasser reichen nicht aus

Als die Rettungskräfte eintrafen, waren die Flammen und die Rauchwolke bereits kilometerweit zu sehen. Vier Wehren aus dem Umkreis des Einsatzortes waren mit 17 Kameraden an den Löscharbeiten beteiligt: Ziesendorf, Kritzmow, Schwaß und Satow. Trotz ihres Einsatzes konnten die Brandschützer aber nicht verhindern, dass der Lkw völlig zerstört wurde. Denn auf den Löschfahrzeugen, die zuerst eintrafen, war zu wenig Wasser. "600 Liter haben nicht ausgereicht", sagt Christian Hammer von der Feuerwehr Satow. So kam es, dass weitere Feuerwehren nachalarmiert werden mussten. Wie die Polizei gestern mitteilte, wurden bei dem Brand auch Einrichtungen der Fahrbahn beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf zirka 25 000 Euro. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn bis 9 Uhr in Richtung Wismar voll gesperrt werden. Nachfolgende Fahrzeuge wurden vor der Einsatzstelle von der A 20 abgeleitet. Nach den Löscharbeiten konnte der Verkehr einspurig den Ort des Geschehens passieren. Ab 12.15 Uhr sei die Autobahn wieder vollständig befahrbar gewesen, sagte Polizei-Sprecher Gert Frahm.

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