Sprenggranaten aus Zweitem Weltkrieg : Bombenfunde in Rostock, Schule evakuiert

1 von 10
Fotos: Stefan Tretropp

Nächster Granatenfund auf Baustelle an Rostocker Kopernikusstraße: Munitionsbergungsdienst sichert drei weitere Sprenggranaten

svz.de von
10. März 2016, 11:21 Uhr

Nachdem am Vormittag eine Sprenggranate bei Baggerarbeiter auf einer Baustelle an der Kopernikusstraße in Rostock-Gartenstadt gefunden wurde, machten die Arbeiter nun weitere Funde. Am Nachmittag gegen 15 Uhr stießen die Mitarbeiter bei Ausgrabungsarbeiten auf drei weitere Sprenggranaten. Erneut rückten die Beamten des Munitionsbergungsdienstes an. Wie schon am Vormittag handelt es sich auch beim zweiten Fund um Sprenggranaten, wahrscheinlich aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie haben einen Durchmesser von 15 Zentimeter und sind etwa einen halben Meter lang. Die drei Metallkörper wurden sichergestellt. Absperr- und Evakuierungsmaßnahmen wurden diesmal nicht durchgeführt.
 

Granate nahe Rostocker Schule gefunden

Auf einer Baustelle im Rostocker Stadtteil Gartenstadt hatten Bauarbeiter am Donnerstag Morgen einen verdächtigen Fund gemacht. Sie stießen gegen 8 Uhr auf einen Metallkörper.

Nach genauerem Hinsehen stellten sie fest, dass es sich dabei um eine Granate handelte. Sofort wurden Polizei, Feuerwehr und Munitionsbergungsdienst alarmiert. Laut Polizei handelte es sich dabei um eine 15 Zentimeter lange deutsche Sprenggranate, vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammend. Schüler und Lehrer mussten aus Sicherheitsgründen eine angrenzende Schule verlassen. Das Gebäude wurde vollständig evakuiert. Die Fundstelle wurde weiträumig abgeriegelt, der Asternweg für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Gegen 10 Uhr haben Mitarbeiter des Munitonsbergungsdienstes die Granate untersucht, sie für transportfähig befunden und geborgen. Es handele sich nicht um einen Blindgänger. Die Granate wurde abtransportiert. Nach über einer Stunde hat die Polizei Entwarnung gegeben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen