Evakuierung in Rostock : Bombe im Petriviertel

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Auf einer Baustelle im Petriviertel in Rostock ist in knapp sieben Metern Tiefe eine Bombe gefunden worden. Am Sonntag muss evakuiert werden.

svz.de von
14. Juli 2015, 15:07 Uhr

Nach dem Fund einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg müssen am Sonntag Teile des Rostocker Petriviertels evakuiert werden. Nach vollständiger Evakuierung soll mit der Räumung der Munition begonnen werden, wie die Stadtverwaltung gestern mitteilte. Die Dauer könne derzeit noch nicht vorhergesagt  werden.

Die Weltkriegsbombe war vergangene Woche bei Bauarbeiten in 7,5 Metern Tiefe entdeckt worden.  Es handelt sich um eine Brandbombe, deren Bergung mit Brandgefahr und Geruchsbelästigungen verbunden sein könnte.

Von der Evakuierung am Sonntag ist der unmittelbare Umkreis um den Fundort Herm betroffen. Anwohner Beim Eislager, Gerberbruch, Küterbruch, Oberhalb des Gerberbruches und der Warnowstraße müssen ihre Häuser bis 12 Uhr verlassen. Die Warnowstraße wird bereits ab 11 Uhr gesperrt sein. Ab 10 Uhr steht in der Sporthalle im Petriviertel eine Notunterkunft zur Verfügung. Die Straßenbahnen werden ab 12 Uhr die Haltestelle Gerberbruch nicht mehr bedienen.

Ab Donnerstag schaltet die Stadtverwaltung ein ein Bürgertelefon, das täglich von 10 bis 18 Uhr unter der Nummer 0381-381 11 11 erreichbar ist.

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