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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. November 2017 | 00:15 Uhr

Bentwisch : Börgerhus mit Leben erfüllt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Vor einem Jahr konnte Gemeinde neues Zentrum eröffnen. Feier zum Jahrestag mit Rückblick am Sonnabend

Das Börgerhus in Bentwisch feiert Geburtstag. Zum ersten Jahrestag nach der Eröffnung findet am Sonnabend eine kleine Feier in der Stralsunder Straße 34 statt, zu der die Einwohner eingeladen sind. „Die Organisation für den gemütlichen Nachmittag hat unsere Seniorenbetreuerin Gabriele Kemlein übernommen“, sagt Gemeindebürgermeisterin Susanne Strübing (parteilos). Um 15 Uhr geht es los. Dann soll noch einmal auf das vergangene Jahr mit Veranstaltungen, Höhepunkten und auch auf die Bauphase zurückgeblickt werden. Außerdem wird ein Bild enthüllt, das fortan den Eingangsbereich schmücken soll. „Es ist eine alte Aufnahme vom Lokal Zur Eiche, das früher an dieser Stelle stand“, verrät Ralph-Michael Achtenhagen, Geschäftsführer der Bentwisch GmbH. Er war als Bauherr für das Projekt Börgerhus verantwortlich und hat laut Strübing dafür Sorge getragen, dass die veranschlagten Kosten eingehalten werden konnten.

Genau vor einem Jahr, am 1. April 2016, konnten Achtenhagen und Strübing das Haus offiziell an die Bewohner der Gemeinde übergeben. „Heute ist das Börgerhus mit Leben erfüllt und genau das geworden, was wir uns bei den Planungen vorgestellt hatten“, freut sich die Bürgermeisterin. Der Neubau, in den die Gemeinde rund zwei Millionen Euro investiert hat und der Sitzungsort für die Gemeindevertreter ist, sollte altersgerechtem Wohnen und einer Arztpraxis Platz bieten. „Die 16 Wohnungen waren auch alle gleich weg mit der Eröffnung. Bereits im März sind die ersten Mieter eingezogen“, erinnert sich die Bürgermeisterin, die hier ihr Büro hat. Auch die Seniorenbetreuung des Arbeiter-Samariter-Bundes, eine Physiotherapie, Pflegedienst und Logopädie mieteten sich ein. Später folgten ein Kosmetikstudio und seit Anfang des Jahres hat die Arztpraxis geöffnet. „Bis es so weit war, haben wir einige Gespräche geführt. Aber jetzt sind die Bentwischer froh, dass der Arzt hier ist“, weiß Susanne Strübing.

Und auch die letzte freie Fläche im Börgerhus könnte schon bald vergeben sein. „Für unser Café haben wir einen Interessenten in Aussicht. Da könnte es, wenn alles klappt, dann bald auch ein Mittagstisch-Angebot geben“, verrät die Bürgermeisterin. Eigentlich hätte das kleine Bistro schon zum 1. Januar eröffnen sollen, doch die Pläne haben sich dann zerschlagen, sagt Strübing.

Auch der Bürgergarten, der hinter dem Haus angelegt wurde, wird von den Einwohnern angenommen. „Er wird viel von Spaziergängern frequentiert“, so Strübing. Mitte September konnte die grüne Oase, die 170 000 Euro gekostet hatte, eröffnet werden.

„Auch wenn es im Vorfeld vielleicht manchmal schwierig war, ist rückblickend betrachtet alles super gelaufen mit diesem Projekt“, zieht Strübing Bilanz.

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