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Norddeutsche Neueste Nachrichten

13. Dezember 2017 | 00:40 Uhr

Stadtgeschichte : Blick in die Uni-Schatzkammer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals 2014 am Sonntag zeigen sich Rostocks Schätze von ihrer schönsten Seite

von
erstellt am 10.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Der Dachstuhl der Marienkirche, die Wendeltreppen von St. Petri, der Uni-Hörsaal 218 im Neuen Museum oder die Kelleranlagen der ehemaligen Anker-Fabrik: Diese und andere Kleinode Rostocks sind am Sonntag zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals 2014 für Besucher zugänglich. „Dieses Jahr steht das Thema Farbe im Mittelpunkt“, sagt Uta Jahnke vom Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen. Für die gerade vollendeten Sanierungen des Universitätshauptgebäudes, des Hornschen Hofs mit seiner roten Fassade, dem Haus der Musik sowie bei den laufenden Arbeiten an der ehemaligen Anker-Fabrik spielt Farbe eine große Rolle. „Die farbig neu gestalteten Fenster unserer Aula sorgen dafür, dass das Licht in dem recht dunklen Raum nun weniger blendet“, erklärt Uni-Rektor Prof. Wolfgang Schareck.

Überhaupt präsentiert sich die Uni Rostock in ihrer ganzen Schönheit. „Wenn es nicht zu voll wird, werden auch Vorträge in der Schatzkammer gehalten“, sagt Dr. Angela Hartwig, Leiterin des Uni-Archivs und der Kustodie. Darüber hinaus gewährt die Hochschule Einblick in ihr Konzil- sowie in das Slüterzimmer der Theologischen Fakultät, Aula, Foyer, Archiv sowie in den laut Hartwig „von Grundfläche und Sitzanzahl her identisch nachgebauten Hörsaal 218“ im Neuen Museum. Die Alte Gewerbeschule in der Parkstraße 6 wird ebenfalls von 10 bis 13 Uhr geöffnet sein.

„Dieses Jahr arbeiten wir viel mit Bauherren zusammen“, sagt Jahnke. Daher können aktuelle Baustellen wie diejenige an der ehemaligen Anker-Spirituosen-Fabrik besichtigt werden. „Dort gibt es Gelegenheit, in die Kelleranlagen zu kommen und mehr zum Stand der Sanierung zu hören“, so die Stadtkonservatorin. Das Gebäude werde seit einem Jahr saniert und soll laut Denkmalamt Ende 2014 fertiggestellt sein. Vom Peter-Weiss-Haus wird ebenfalls eine Baustellenführung angeboten.

Auch mit altbekannten Partnern wie Marien- und Petrikirche werde wieder zusammengearbeitet: „Besucher haben die Chance, den sonst nicht zugänglichen Dachstuhl der Marienkirche um 11, 12.30 und 15 Uhr sowie die Wendeltreppen von St. Petri um 15 und 17 Uhr zu besichtigen“, sagt Jahnke.

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