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Norddeutsche Neueste Nachrichten

25. November 2017 | 10:40 Uhr

Mittelmole : Blick auf das Gesamt-Konzept

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bis in die Nacht hinein ist auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Warnemünde über die Gestaltung der Mittelmole diskutiert worden – inklusive Parteiengezänk. Worum genau es dabei ging, lesen Sie hier.

svz.de von
erstellt am 15.Mai.2014 | 10:00 Uhr

Die Gestaltung der Mittelmole hat bei der jüngsten Beiratssitzung für hitzige Debatten und auch Parteiengezänk bis in die Nacht gesorgt. „Die Wahrnehmung dessen, was gewollt ist, ist sehr unterschiedlich“, sagt Ortsbeiratsvorsitzender Alexander Prechtel (CDU). Bei der geplanten Bebauung gibt es Abweichungen zur Auslobung, gerade hinsichtlich der Wohnbebauung und der Geschosshöhen. Ursprünglich war von 100 bis 300 Wohnungen die Rede, derzeit kursiert eine Zahl von 360. „Dann steht in der Auslobung, dass die Silhouette nicht verändert werden soll, das spricht gegen eine Landmarke“, so Prechtel.

Nun geht es darum, einen Beschluss zu fassen, der den Oberbürgermeister beauftragt, die bisherigen Planungen zu beenden und in eine andere Richtung zu lenken. Der Antrag an die Bürgerschaft soll ganz konkrete Handlungswünsche enthalten. Einigkeit besteht darin, dass keine Insellösung auf der Mittelmole entstehen soll, das Filetstück müsse in das Gesamtkonzept passen.

Dietmar Vogel vom Handels- und Gewerbeverein plädiert dafür, die Mittelmole im Zusammenhang mit ganz Warnemünde zu sehen. „Wir brauchen einen erlebnisfähigen Gesamtbereich mit Alleinstellungsmerkmal“, sagt er. „Uns ist wichtig, dass wir in die gleiche Richtung ziehen“, sagt Jürgen Dührkop von der Interessengemeinschaft (IG) Alter Fährhafen. „Wir halten eine konsequente Vorgehensweise für sinnvoll, um zu verhindern, dass Tatsachen geschaffen werden.“ Die IG Alter Fährhafen bleibt ebenfalls dran. „Das ist ein Prozess. Wir wollen, dass die Sache gestoppt und noch einmal neu und dann ganzheitlich angefasst wird“, sagt Dührkop. „Wir wollen nicht die Bebauung verhindern, aber wir wollen hier auf der Mittelmole auch nicht aus wirtschaftlichen Interessen plattgedrückt werden.“

„Die Einwände des Ortsbeirates, der als Mitglied des Forums Mittelmole aktiv am Funktionsplan mitgearbeitet hat, werden wir selbstverständlich ernst nehmen“, sagt Wiro-Sprecherin Dagmar Horning. „Das Stadtplanungsamt arbeitet zurzeit intensiv an der Fortführung des Planungsprozesses, zu dem auch weitere Bürgerbeteiligung gehört. Und erst mit den Ergebnissen dieses Prozesses werden für uns die konkreten Planungen beginnen“, sagt die Sprecherin.

 




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