seezeichen : Blaue Boje weist den Weg zur Wissenschaft

Ein echtes Seezeichen am Campus Ulmenstraße: Udo Kragl (Verein Rostock denkt 365 Grad), Ralph Müller (Leiter des Amts für Stadtentwicklung), Universitätsrektor Wolfgang Schareck (v. l.)
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Ein echtes Seezeichen am Campus Ulmenstraße: Udo Kragl (Verein Rostock denkt 365 Grad), Ralph Müller (Leiter des Amts für Stadtentwicklung), Universitätsrektor Wolfgang Schareck (v. l.)

Verein Rostock denkt 365 Grad übergibt Seezeichen am Campus Ulmenstraße / Stadt und Uni arbeiten an Wissenschaftskonzeption

svz.de von
21. Juli 2015, 08:00 Uhr

Eine weitere blaue Wissensboje des Vereins Rostock denkt 365 Grad hat ihren Platz auf dem Universitätscampus in der Ulmenstraße gefunden. Vergangene Woche wurde die Boje vom Vorsitzenden des Vereins, Udo Kragl, an die Universität Rostock übergeben. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, bei der offiziellen Aufstellung: „Ich freue mich, ein weiteres Wahrzeichen am Forschungsstandort Rostock zu übernehmen.“

Das Seezeichen ist das neunte seiner Art, das in der Hansestadt aufgestellt wurde. Wie der Verein mitteilte, sollen alle zusammen den Weg weisen zu Wissenschaft und Forschung in der Hansestadt. Alle Bojen sind vor Wissenschaftseinrichtungen zu finden. Im April 2008 wurde die erste Wissensboje vor dem Uni-Hauptgebäude mitten in der Stadt übergeben.

Die Hansestadt Rostock, die den Verein von Anfang an als Vereinsmitglied und Partner unterstützt, verbindet mit der Aufstellung am Ulmencampus ein aktuelles Projekt. Ralph Müller, Leiter des Amts für Stadtentwicklung, betont dessen Bedeutung: „In unseren Leitlinien der Stadtentwicklung verweisen wir auf die Bedeutung, als Wissenschafts- und Forschungsstandort wahrgenommen zu werden.“ Durch die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sei im vergangenen Jahr im Rahmen einer Arbeitsgruppe die Idee entstanden, für die Hansestadt eine Wissenschaftskonzeption zu entwickeln.

Die Mittel hierfür stellte die Stadt über den Haushalt bereit. Schwerpunkt eines ersten Workshops war die Analyse der Stärken und Schwächen, die Grundlage der Qualifizierung des Wissenschaftsstandortes Rostock sein wird, wie es hieß. Amtsleiter Müller sagt: „Darüber hinaus erhoffen wir uns im Ergebnis der Konzeption Aussagen zum Bedarf an Flächen für Wissenschaft und Forschung auch mittel- und langfristig, um diese in der Stadtentwicklung entsprechend zu sichern.“

Rektor Schareck hob die sehr gut funktionierende Zusammenarbeit hervor. Frühzeitig würden die Partner wie Stadtplaner, Wirtschaftsförderung, Wissenschaft und Vertreter anderer Institutionen in den Planungs- und Kommunikationsprozess gehen, der auch dazu beitragen soll, das Wissenschaftsmarketing in der Hansestadt zu verbessern. Die aktuelle Übergabe der Wissensboje sei somit ein weiteres festes Zeichen im Stadtbild von Rostock und deren Bedeutung für die Stadtentwicklung.

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