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20. Oktober 2017 | 23:55 Uhr

"Black Watch" schließt die Saison

vom

svz.de von
erstellt am 03.Dez.2012 | 09:26 Uhr

Warnemünde | Ein letztes Mal in diesem Jahr hat am Wochenende mit der "Black Watch" ein Kreuzfahrtschiff in Warnemünde festgemacht. Nach 181 Anläufen von 40 Hochseekreuzfahrtschiffen geht die Saison 2012 erfolgreicher denn je und so spät wie noch nie zu Ende. Die Kreuzfahrt- und Fährpassagiere sorgten 2012 für mehr als 70 Millionen Euro Umsatz in Rostock. Die Hansestadt ist mit rund zwei Millionen Fähr- und 300 000 Kreuzfahrtpassagieren erneut der wichtigste deutsche Passagierhafen.

Weihnachtsmarkt-Tournee durch die Ostsee

Ein letztes Mal in diesem Jahr konnten sich die Warnemünder und Ostseebad-Gäste über den Anblick eines Kreuzliners freuen, der so manche Sehnsüchte weckt. Das Passagierschiff "Black Watch" der englischen Reederei Fred Olsen lag bis Sonnabend noch am Warnemünder Kai. Das 205 Meter lange und mit 655 Passagieren besetzte Kreuzfahrtschiff befindet sich seit dem 22. November auf einer Weihnachtsmarkt-Tournee durch die Ostsee, bei der die vornehmlich britischen Passagiere die vorweihnachtlichen Städte Kopenhagen, Tallinn, St. Petersburg, Rostock-Warnemünde und Kiel besuchen. Die südenglische Hafenstadt Southampton ist Start- und Endpunkt der thematischen Kreuzfahrtreise "Baltic Christmas Markets". "Das ist das erste Kreuzfahrtschiff, das wir zu so einem späten Zeitpunkt im Jahr in Warnemünde begrüßen können", sagt Ulrich Bauermeister, Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH, und ergänzt: "Hier liegt noch ein großes Potenzial. Es wäre schön, wenn es der beteiligten Wirtschaft und uns gelingen würde, zukünftig noch mehr Passagierschiffe im Herbst und Winter an unsere sehr gut geeigneten, aber auch teuren Hafenanlagen in Warnemünde zu holen." Mit dieser Saisonverlängerung wären die Anlagen über das Jahr besser ausgelastet. Davon würde die lokale Wirtschaft stark profitieren.

"Dass die jährlich mehr als zwei Millionen Seereisenden in Rostock und Warnemünde einen erklecklichen Anteil an der lokalen und regionalen Wertschöpfung besitzen, wussten wir aus früheren Untersuchungen bereits, aber in welchem Maße Rostocker Unternehmen tatsächlich von den Passagieren profitieren, war unklar und deshalb Gegenstand unserer diesjährigen Untersuchung", erklärt Prof. Martin Benkenstein vom Institut für Marketing und Dienstleistungsforschung der Uni Rostock. Der mit Fähr- und Kreuzfahrttouristen generierte Umsatz sei mit rund 71 Millionen Euro beziehungsweise 13,5 Prozent am touristischen Gesamtumsatz von rund 523 Millionen Euro in Rostock ausgesprochen hoch.

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